June 19, 2013

Viele Unternehmen besitzen keine eigene Homepage

  • Deutschland im Homepage-Ranking europaweit auf Platz 6
  • Vor allem kleine Unternehmen haben Nachholbedarf

BIT_HiTec_Exporte_OKT2011Fast jedes fünfte Unternehmen in Deutschland besitzt keine eigene Homepage. Im vergangenen Jahr gaben 18 Prozent der Unternehmen an, keine eigene Homepage zu haben. Umgekehrt sind 82 Prozent der befragten Unternehmen im Web mit einem eigenen Auftritt präsent. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit auf dem 6. Platz. Spitzenreiter sind die skandinavischen Länder Finnland (91 Prozent), Dänemark und Schweden (je 89 Prozent), gefolgt von den Niederlanden und Island (je 84 Prozent). Das teilte der Hightech-Verband BITKOM mit. „Wer auf seine Visitenkarte im Netz verzichtet, verschenkt die Chance, sich seinen Kunden zu präsentierten und vor allem neue Kunden zu gewinnen“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Unternehmen, die das Internet in ihre Geschäftsmodelle integrieren, sind erfolgreicher als der Rest der Wirtschaft, das hat eine aktuelle Studie von BITKOM, Google und IW Köln ergeben.

Gravierende Unterschiede bei der Nutzung von eigenen Webseiten gibt es hierzulande je nach Unternehmensgröße: Nahezu alle großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten haben eine Homepage (96 Prozent), bei den KMU sind es 82 Prozent. Dagegen gibt es bei sehr kleinen Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten noch großen Nachholbedarf: Nicht einmal jedes zweite (45 Prozent) verfügt über eine Internetpräsenz. „Gerade kleine Unternehmen können mit wenig Aufwand und zu geringen Kosten online auf sich aufmerksam machen“, so Kempf. Auch zwischen den Branchen gibt es Unterschiede. Während fast alle Hotels und Pensionen über eine eigene Homepage verfügen (98 Prozent), verzichtet im Handel jeder sechste (16 Prozent) auf eine Website.

Methodik: Grundlage für die Angaben ist eine Auswertung von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat. Für den europäischen Vergleich wurden Unternehmen ab 10 Beschäftigten (ohne den Bankensektor) in 31 europäischen Ländern befragt. Daten für Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten liegen nur für wenige Länder, darunter Deutschland, vor

Die meisten Unternehmen erlauben private Internetnutzung am Arbeitsplatz

  • Aber: 30 Prozent haben privates Surfen kategorisch verboten
  • Firmen müssen IT-Sicherheit berücksichtigen

Die meisten deutschen Unternehmen (59 Prozent) lassen zu, dass Mitarbeiter am Arbeitsplatz privat das Internet nutzen. Sie gestatten beispielsweise, private E-Mails abzurufen oder Nachrichtenseiten zu besuchen. Das geht aus einer Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Knapp ein Drittel der Firmen (30 Prozent) verbietet dagegen privates Surfen komplett, 11 Prozent haben gar keine Regelung. Der BITKOM rät Unternehmen, dem Thema offen gegenüberzustehen und den Mitarbeitern mit einem Vertrauensvorschuss zu begegnen. Grund sei die zunehmende Verschmelzung von Berufs- und Privatleben. „Ein kategorisches Surf-Verbot am Arbeitsplatz sollte auf gut begründete Sonderfälle beschränkt sein“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Neun von zehn Arbeitnehmern sind notfalls auch nach Dienstschluss für Kollegen, Kunden und Vorgesetzte erreichbar, sodass beide Seiten von einer flexiblen Regelung profitieren“, betont Rohleder. BITKOM zufolge nutzen zwei Drittel der Mitarbeiter das Internet während der Arbeitszeit für private Zwecke.

Jedes vierte Unternehmen erlaubt die private Internetnutzung unter Auflagen, entweder durch technische Filter oder Einschränkungen für bestimmte Online-Dienste. So haben Arbeitgeber die Möglichkeit, einzelne Internetdienste wie soziale Netzwerke zu sperren, um private Online-Aktivitäten im Rahmen zu halten. Mit Filtern innerhalb der Firmen-IT können bestimmte, nicht berufsbezogene Inhalte blockiert werden.

Große Unternehmen handhaben die private Internetnutzung strenger als kleine. Firmen mit einem Umsatz über 50 Millionen Euro erlauben das private Surfen nur zu 13 Prozent ohne Einschränkungen, 56 Prozent untersagen es komplett. Konzerne verfügen eher über die Ressourcen und das Know-how, IT-Richtlinien festzulegen und technisch zu kontrollieren. Kleine Unternehmen verzichten häufig aus Kostengründen auf solche Einschränkungen. Jede zweite Firma (49 Prozent) mit einem Umsatz unter einer Million Euro gestattet das Surfen uneingeschränkt, nur 26 Prozent sprechen ein vollständiges Verbot aus.

Wenn es gar keine Regelung zur privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz gibt, kann dies zu arbeitsrechtlichen Problemen führen, warnt BITKOM. „Wir empfehlen Arbeitgebern, eine klare Regelung zum privaten Surfen zu treffen – durch eine Vereinbarung im Arbeitsvertrag, eine Richtlinie oder eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Rohleder.

Die Internet-Vorschriften von Unternehmen müssen auch Datenschutz und IT-Sicherheit berücksichtigen. „Wenn man tausend PC-Arbeitsplätze verwalten muss, hat man tausend potenzielle Einfallstore für Internet-Kriminelle. Um das Risiko zu verkleinern, braucht es einheitliche Sicherheits-Standards, die von der IT-Abteilung kontrolliert werden können“, erklärt Rohleder.

Zur Methodik: Basis ist eine Erhebung des Instituts Aris im Auftrag des BITKOM. Dabei wurden mehr als 800 IT-Verantwortliche, Datenschutzbeauftragte und Geschäftsführer von Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt.

Online-Umfrage zur Ressourceneffizienz in Unternehmen

  • Welche Maßnahmen setzen Unternehmen bereits ein, um ihre Nachhaltigkeit zu verbessern?
  • Welche Rolle spielt die IT bei diesen Effizienzbemühungen?
  • Green IT-Beratungsbüro unterstützt bei der Förderantragstellung

Für immer mehr Unternehmen wird Nachhaltigkeit und Green Business wichtig für den eigenen Erfolg. Das liegt zum einen an steigenden Rohstoff- und Energiepreisen, zum anderen übernehmen aber auch viele freiwillig ihre ökologische und soziale Verantwortung. Vielfach zeigt sich dabei, dass sich durch den Einsatz intelligenter ITK-Systeme energie- und ressourceneffiziente Anlagen, Verfahren und Produkte realisieren lassen. Außerdem würden die meisten Firmen gerne „grüner“ werden, allerdings ist oft die interne Zuständigkeit nicht geklärt.

Das sind die ersten Ergebnisse einer noch laufenden Online-Umfrage des Green IT-Beratungsbüros beim BITKOM und der Unternehmensberatung BearingPoint (www.green-by-it.de). Ziel ist es, einen Überblick zu schaffen, wie die Nachhaltigkeit von Unternehmen bereits heute durch ITK maßgeblich unterstützt wird. Eine Teilnahme ist noch bis zum 21. Oktober 2011 möglich.

Die Erhebung umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Welche Maßnahmen setzen Unternehmen bereits ein, um ihre Nach-haltigkeit zu verbessern?
  • Wer initiiert die Nachhaltigkeits-Initiativen im Unternehmen?
  • Worauf zielt die Ressourceneffizienz ab?
  • Welche Rolle spielt die IT bei diesen Effizienzbemühungen?

Die Ergebnisse der Studie werden im Winter 2011 der Öffentlichkeit vorgestellt.´

Zur Umsetzung von Ressourceneffizienz-Projekten (Green ‚in‘ / Green ‚by‘ IT) gibt es unterschiedliche staatliche Förderprogramme. Doch viele Unternehmen scheuen den bürokratischen Aufwand, diese Gelder zu beantragen. Das Green IT Beratungsbüro berät daher Unternehmen kostenlos zur Spitzenförderung im Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums sowie zur Breitenförderung im ERP-Umwelt- und Energieeffizienzprogramm.

Hintergrund zum Green IT Beratungsbüro beim BITKOM e.V.: Das Green IT Beratungsbüro bietet seit 2009 kostenlose Beratungen zu den Fördermöglichkeiten für Green IT-Projekte der Spitzen- und der Breitenförderung an. Es wurde im Rahmen des Förderschwerpunktes „IT goes green“ im Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums eingerichtet und unterstützt professionelle Anwender bei der Umsetzung von Green IT-Projekten.

Weitere Informationen gibt es unter www.green-it-beratungsbuero.de.

Über BearingPoint:
BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen, Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum Geschäftserfolg – und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.200 Mitarbeiter in 15 Ländern. Das Unternehmen hat europäische Wurzeln, agiert aber global.
Für weitere Informationen: www.bearingpoint.com

Unternehmen setzen bei Personalsuche auf das Web 2.0

Unternehmen setzen bei Personalsuche auf das Web 2.0

  • Fast 30 Prozent aller Firmen bieten Jobs in sozialen Netzwerken an
  • Unternehmen suchen direkten Kontakt zu potenziellen Bewerbern
  • Online-Jobbörsen sind das wichtigste Medium für Stellenanzeigen

unternehmen_suchen Die Unternehmen suchen neue Mitarbeiter verstärkt in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook, StudiVZ oder Xing. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Firmen aller Branchen ergeben. Danach veröffentlichten im Jahr 2010 bereits 29 Prozent aller Unternehmen offene Stellen in Online-Communitys. Im Jahr zuvor waren es erst 12 Prozent. „Das Web 2.0 ist der Stellenmarkt der Zukunft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Unternehmen müssen dort präsent sein, wo sich die Menschen beruflich und privat vernetzen, Informationen sammeln oder einen Teil ihrer Freizeit verbringen.“ Das wichtigste Medium für die Veröffentlichung von Jobangeboten sind allgemeine Online-Jobbörsen wie Stepstone oder Monster: Hier veröffentlichen 71 Prozent der Unternehmen offene Stellen. Es folgt die eigene Website, die von zwei Drittel aller Firmen genutzt wird. 55 Prozent der befragten Unternehmen schalten Stellenanzeigen in Printausgaben von Zeitungen. 23 Prozent der Firmen nutzen Branchenspezifische Online-Jobbörsen und 20 Prozent Print-Fachmagazine.
 
Die BITKOM-Umfrage zeigt, dass sich soziale Netzwerke bei der Personalsuche neben den Internet-Jobbörsen und der eigenen Homepage als drittes Online-Medium etablieren. Insbesondere große Unternehmen nutzen das Web 2.0 für die Rekrutierung neuer Mitarbeiter. 58 Prozent der Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern veröffentlichen Stellenanzeigen in sozialen Netzwerken, während es bei kleinen und mittelständischen Firmen erst 29 Prozent sind. Unterschiede gibt es auch zwischen den Branchen: Bereits 41 Prozent der befragten ITK-Unternehmen nutzen das Web 2.0 bei der Personalsuche, aber erst 16 Prozent der Baufirmen. Die Personalabteilungen sind in den sozialen Online-Netzwerken in der Regel mit eigenen Profilen zu Karrierethemen präsent. Dort finden Bewerber neben Stellenanzeigen zum Beispiel Veranstaltungshinweise, Videos mit Informationen zum Arbeitgeber oder eine Pinnwand für Fragen oder Meinungsaustausch. Scheer: „Unternehmen sollten potenziellen Bewerbern einen einfachen, direkten Kontakt ermöglichen. Hier spielen die sozialen Online-Netzwerke ihre Stärken aus.“ 

Zur Datenbasis: Das Marktforschungsinstitut ARIS Umfrageforschung hat im Auftrag des BITKOM 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft, Mehrfachnennungen waren möglich.

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

Unternehmen informieren sich im Web über Bewerber

  • Jeder zweite Personaler recherchiert im Netz über potenzielle Mitarbeiter
  • Jedes sechste Unternehmen sucht in Facebook und StudiVZ
  • BITKOM gibt die wichtigsten Tipps, worauf Bewerber im Web achten sollten

Berlin, 9. November 2010 – Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern informiert sich die Hälfte (49 Prozent) aller Unternehmen im Internet über seine Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.504 Geschäftsführern und Personalchefs ergeben. „Das Internet ist für Firmen eine wichtige zusätzliche Informationsquelle [Read more...]

Jedes fünfte Unternehmen ohne Internetpräsenz

Jedes fünfte Unternehmen ohne Internetpräsenz

  • Vor allem kleine Unternehmen noch zögerlich
  • Websites werden vor allem zur Eigendarstellung genutzt
  • Scheer: „Wer nur bunte Bilder einstellt, vergibt Chancen.“

Firmen-HomepageErst vier von fünf deutschen Unternehmen besitzen eine eigene Homepage. Seit dem Jahr 2005 stieg der Anteil kaum noch. 2005 verfügten 73 Prozent der Firmen über einen Internetauftritt, derzeit sind es 80 Prozent. [Read more...]

BITKOM warnt vor Stopp von Elena

BITKOM warnt vor Stopp von Elena

  • Elena könnte Unternehmen jährlich 85 Millionen Euro sparen
  • BITKOM kritisiert Hü-Hott-Politik
  • Scheer: Verbessern ja, stoppen nein

Berlin, 6. Juli 2010 – Der Hightech-Verband BITKOM warnt vor einem voreiligen Ende des elektronischen Einkommensnachweises Elena. Das Bundeswirtschaftsministerium plant derzeit, das Verfahren zur Speicherung von Arbeitnehmerdaten auf unbestimmte Zeit auszusetzen, da die finanzielle Belastung der öffentlichen Haushalte zu hoch sei [Read more...]

71 Prozent der Hightech-Firmen erwarten Umsatzplus

71 Prozent der Hightech-Firmen erwarten Umsatzplus

  • Jedes zweite Unternehmen stellt zusätzliche Mitarbeiter ein
  • BITKOM fordert wirtschaftsorientierte Netzpolitik und Infrastruktur-Initiative

Berlin, 1. Juli 2010 – Im Hochtechnologiesektor hellt sich die Stimmung weiter auf: Die Erwartungen der BITKOM-Branche sind auch im zweiten Quartal 2010 gestiegen. 71 Prozent der Anbieter [Read more...]

BITKOM legt Finanz-Check für ITK-Mittelstand neu auf

BITKOM legt Finanz-Check für ITK-Mittelstand neu auf

  • Analyse zeigt den Unternehmen Stärken und Schwächen
  • Hilfe für Kreditgespräche mit Banken

Berlin, 16. März 2010 – Der Bundesverband BITKOM legt seinen Finanz-Check für Hightech-Unternehmen neu auf. Das Angebot richtet sich an den ITK-Mittelstand. „Viele kleinere Firmen haben noch keine fundierte Bilanz-Analyse durchlaufen“, sagte BITKOM-Vizepräsident Heinz Paul Bonn. „Am Ende der Wirtschaftskrise ist es für mittelständische Unternehmen besonders wichtig, genau über ihre Lage Bescheid zu wissen und dies nach außen klar kommunizieren [Read more...]

Bewerbungsstart für Green-IT-Anbieterverzeichnis

Bewerbungsstart für Green-IT-Anbieterverzeichnis

  • Unternehmen können ab sofort Aufnahme beantragen
  • Internet-Plattform rund um Green IT kommt zur CeBIT
  • Green IT-Forum 2010 vor 150 Teilnehmern

Berlin, 22. Januar 2010 – Unternehmen und Organisationen können viel Energie und Geld mit der intelligenten Nutzung moderner IT sparen. Schwierig ist häufig die Suche nach Partnern, die bei der Steigerung der Energieeffizienz von IT-Infrastrukturen und -Systemen helfen. Damit Anwender und Beschaffer passende Anbieter leichter finden, hat das „Green IT Beratungsbüro“ mit dem Aufbau einer speziellen Datenbank begonnen. Der Start für das Bewerbungsverfahren wurde heute auf dem „Green IT-Forum 2010 – Trends, Potenziale, Förderung“ in Berlin bekannt gegeben. Dort trafen sich 150 Experten und Anwender, eingeladen hatten das Green IT-Beratungsbüro, das Bundesumweltministerium, das Umweltbundesamt, die KfW Bankengruppe und der DIHK. Ab sofort können sich Anbieter unter der Telefonnummer 0800/ GREEN IT (0800/ 473 36 48) beim Beratungsbüro melden und die Aufnahme in das Verzeichnis beantragen. Der Eintrag ist kostenlos. Das Beratungsbüro ist ein gemeinsames Projekt des Hightech-Verbands BITKOM und des Bundesumweltministeriums.

Ein transparenter Kriterienkatalog legt fest, welche Anforderungen an Unternehmen gestellt werden, die im Anbieterverzeichnis gelistet werden. „Aufgenommen werden Unternehmen, die mit ihren Produkten oder Diensten im Rahmen von Green IT-Projekten die Energie- und Materialeffizienz ihrer Kunden nachhaltig erhöhen und den Effizienzgewinn gegenüber einer herkömmlichen Lösung plausibel darstellen“, sagt Bernd Klusmann, Projektmanager Technologien im „Green IT Beratungsbüro“. Im ersten Schritt werden die Kategorien Branchendienstleistungen, Arbeitsplatzlösungen, Netzwerkinfrastruktur, Rechenzentrumsinfrastruktur, Training & Beratung, Betriebslösungen und Softwarelösungen angeboten.

Der offizielle Start des Anbieterverzeichnisses ist zur CeBIT im März 2010 geplant. Dann wird die Datenbank auf der Internetseite www.green-it-beratungsbuero.de freigeschaltet.

Hintergrund zum Green IT Beratungsbüro beim BITKOM e.V.: Das Green IT Beratungsbüro bietet seit 2009 kostenlose Beratungen zu den Fördermöglichkeiten für Green IT-Projekte der Spitzen- und der Breitenförderung an. Es wurde im Rahmen des Förderschwerpunktes „IT goes green“ im Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums eingerichtet und unterstützt professionelle Anwender bei der Umsetzung von Green IT-Projekten.

Weitere Informationen gibt es unter www.green-it-beratungsbuero.de .

Hilfestellung beim Datenschutz

Hilfestellung beim Datenschutz

  • BITKOM veröffentlicht Leitfaden für Unternehmen
  • Mustertext zur Auftragsdatenverarbeitung

Berlin, 8. Januar 2010 – Gerade beim Datenschutz ist die Rechtslage für Unternehmen oft kompliziert. „Die Anforderungen an den Schutz persönlicher Informationen steigen, doch die Modernisierung des Datenschutzrechts steht noch aus“, sagt der Präsident des Hightech-Verbands BITKOM, Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Das betrifft insbesondere die so genannte Auftragsdatenverarbeitung. Der BITKOM hat deshalb einen Praxisleitfaden für Firmen veröffentlicht, die ihre Datenverarbeitung teilweise oder ganz auf externe Dienstleister übertragen. [Read more...]

Steve Ballmer: Unternehmen setzen auf Windows 7

Microsoft-Chef Steve Ballmer stellt Windows 7 in München vor

Steve Ballmer, CEO von Microsoft, hat heute in München die neue Generation des Betriebssystems Windows, Windows 7, der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Fokus seiner Ausführungen standen dabei der Einsatz und die speziellen Vorteile in der Unternehmensinfrastruktur. Dazu zählen Kostensenkungen, Produktivitätssteigerungen und die Erschließung neuartiger Geschäftsmöglichkeiten. Erste Erfahrungen mit Windows 7 haben bereits BMW und Axinom gesammelt. Der Automobil-Hersteller und das Systemhaus präsentierten im Rahmen der Pressekonferenz ihre Projekte zur Migration auf das neue Betriebssystem. Aktuelle Studien von IDC belegen das hohe Interesse der Unternehmen an einer Migration auf Windows 7.

“Windows 7 ist bereit für den Einsatz in Unternehmen”, erklärte Steve Ballmer auf der Microsoft-Pressekonferenz bei BMW in München. “Es hilft unseren Kunden dabei, aktuelle Ziele wie geringere Kosten, höhere Produktivität und innovative Geschäftsmöglichkeiten effizient zu erreichen. Windows 7 unterstützt bei der Reduzierung der IT-Komplexität, der Erhöhung des Automatisierungsgrades und der Senkung von Support-Kosten.”

 
Studie von IDC zu Microsoft und Windows 7
 
Gemäß einer IDC-Studie werden weltweit bis Ende 2010 etwa 177 Millionen Lizenzen von Windows 7 auf den Markt kommen. Bis dahin nutzen 7 Millionen Menschen in der IT-Industrie sowie IT-nahen Unternehmen das neue Betriebssystem. 300.000 Arbeitsplätze werden durch Windows 7 neu geschaffen und 350.000 Unternehmen werden Produkte und Dienste herstellen, verkaufen oder vertreiben, die darauf basieren. Damit dürfte das neue Betriebssystem von Microsoft gemeinsam mit den Partnern aus der IT-Industrie wesentlich zur Wiederbelebung der wirtschaftlichen Situation beitragen. Weitere Informationen gibt es in der IDC-Studie “The Economic Impact of Microsoft ’s Windows 7, Worldwide” (Juli 2009).
 
In dieser Untersuchung hat IDC ermittelt, dass in den kommenden drei Jahren 59 Prozent aller weltweit im Unternehmensbereich genutzten Desktop-PCs mit Windows 7 ausgestattet werden. Dies wäre doppelt so schnell als bei Windows XP. Insgesamt gibt es bis Ende 2010 ein Umsatzpotential von 320 Milliarden US-Dollar für Produkte und Services rund um Windows 7. Im gleichen Zeitraum werden Partnerunternehmen 115 Milliarden US-Dollar investieren zur Entwicklung, Marketing und Unterstützung von Produkten und Services für Windows 7.

 
Neue Funktionen für Unternehmen
 
Für Unternehmen bietet Windows 7 zahlreiche Innovationen. Dazu zählen eine einfachere, intuitivere Navigation, verbesserte Verbindungsmöglichkeiten und umfassende Suchfunktionen. BitLocker to Go schützt Daten auf externen Speichermedien wie USB-Sticks. Mehr Automatisierungsmöglichkeiten und eingebaute Fehlerbehebung vereinfachen die Installation und reduzieren die Administrationskosten. Zudem erlaubt das in Windows 7 integrierte Werkzeug Remote Assistance die direkte Fehlerbehandlung durch IT-Experten auf Anwender-PCs aus der Ferne.
 
In Verbindung mit Windows Server 2008 R2 stehen unter Windows 7 weitere Funktionen zur Verfügung. Durch DirectAccess erhalten mobile Mitarbeiter auch ohne VPN-Verbindung sicher und unterbrechungsfrei Zugang zum Firmennetzwerk. Anwender in Niederlassungen können durch Branch Cache schneller auf Informationen im zentralen Netzwerk zugreifen, da Daten im lokalen Netz gespeichert werden.

 
Windows 7 bei BMW und Axinom

Seit Anfang 2009 testet BMW Windows 7, bis 2011 sollen alle 85.000 Arbeitsplatz-PCs aktualisiert sein. “Durch Windows 7 erwarten wir eine höhere Kosteneffizienz und Mitarbeiterproduktivität”, sagt Karl-Erich Probst, CIO BMW Group. “Anwendungen starten schneller und Vorschaufunktionen ermöglichen einen sofortigen Wechsel zwischen geöffneten Dokumenten. Verbessertes Energie- und Speichermanagement, die Integration neuer Lösungen sowie Virtualisierungsfunktionen sorgen zudem für geringere Kosten.”

Damir Tomicic, Geschäftsführer des IT-Service-Providers Axinom, bestätigt das große Interesse von Unternehmen an Windows 7: “Wir haben bereits zahlreiche Anfragen von Kunden erhalten. Windows 7 bietet auch für kleine und mittelständische Unternehmen viele Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, trotz ihrer teils sehr spezifischen Anforderungen. Entsprechend war für uns der frühe Zugang zur Windows 7 Beta und die Übermittlung von Feedback an Microsoft sehr wichtig. Unsere Hinweise wurden berücksichtigt, so dass wir bereits Windows 7 komplett in unserem eigenen Unternehmen einsetzen und als Basis für die Entwicklung innovativer Software-Lösungen verwenden.”

Positive Konjunktursignale aus der Hightech-Industrie

Positive Konjunktursignale aus der Hightech-Industrie

  • Umfrage: BITKOM-Branchenindex steigt wieder
  • 40 Prozent der Unternehmen erwarten ein Umsatzplus im Jahr 2009
  • ITK-Branche startet mit Innovationen durch
  • BITKOM fordert Bankensystem auf, Hightech-Firmen besser mit Krediten zu versorgen

Berlin, 14. September 2009 – Ein Jahr nach der Lehman-Pleite gibt es positive Konjunktursignale aus der Hightech-Industrie. Erstmals seit Beginn der Krise macht der BITKOM-Index wieder einen Sprung nach oben. Es ist der stärkste Anstieg seit fünf Jahren. Der BITKOM-Branchenindex ist im dritten Quartal um 18 Punkte gestiegen und liegt nun mit minus 7 Punkten leicht über dem Niveau des Ifo-Index für die Gesamtwirtschaft. „Vieles deutet darauf hin, dass wir im ITK-Sektor die Krise weitgehend hinter uns haben [Read more...]

Oracle übernimmt Sun

Oracle übernimmt Sun

sun-logoÜberraschend verbreitete sich die Meldung, dass der Computerkonzern Sun Microsystems nun von Oracle übernommen wird. IBM war vor kurzen aus den Verhandlungen ausgeschieden, da das Unternehmen nur 7 Milliarden Dollar geboten hatte.

Nun tritt Softwarehersteller Oracle in die Verhandlungen und will Sun nun inklusive Schulden für 7,4 Milliarden Dollar übernehmen. Der Konzern bietet pro Sun-Aktie 9,50 Dollar, dass sind 42 Prozent mehr als der Aktienwert am Freitag.

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Vor allem durch Übernahmen anderer Unternehmen wurde Oracle zum weltweit drittgrößten Softwarehersteller und zur weltweiten Nummer Eins in Sachen Datenbank-Software. [Read more...]

CeBIT sorgt für Aufbruchstimmung

CeBIT sorgt für Aufbruchstimmung

  • BITKOM-Präsident Scheer: „Messe eröffnet positive Perspektiven“
  • Weltgrößte Hightech-Messe schärft Profil mit Konferenzprogramm

Hannover, 5. März 2009 – „Die CeBIT 2009 sorgt bei vielen Unternehmen für Aufbruchstimmung“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Hannover. „Für Anbieter und Anwender eröffnet die diesjährige Messe positive Perspektiven. Gerade jetzt sollten Unternehmen ihre IT-Systeme modernisieren.“  Scheer weiter: „Viele Stände sind lebhaft besucht, und die Geschäfte der meisten Aussteller sind bereits in den ersten Messetagen gut in Schwung gekommen.“ Rund 4.300 Unternehmen aus 69 Ländern stellen in diesem Jahr auf der weltgrößten Technologiemesse aus. Der BITKOM-Präsident zeigte sich überzeugt, dass sich eine Messe-Präsenz gerade jetzt lohnt. [Read more...]