Vier von fünf Unternehmen präsentieren sich im Internet
Sunday, June 22nd, 2008Vier von fünf Unternehmen präsentieren sich im Internet
Berlin, 22. Juni 2008 - Für die überwiegende Mehrheit deutscher Unternehmen geht es nicht mehr ohne eigenen Internetauftritt: Vier von fünf Firmen (78 Prozent) be-treiben eine eigene Web-Präsenz, teilte der Bundesverband Informations-wirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin mit. Das entspricht einem Plus von 5 Prozentpunkten gegenüber dem Jahr 2006. „Die deutschen Unternehmen arbeiten sich derzeit an die europäi-sche Internet-Spitze vor“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer.
Deutschland hat sich in der EU damit von Platz 7 auf Platz 5 nach vorne geschoben und liegt nun schon vor Großbritannien und Frankreich. Ledig-lich die ohnehin sehr internetaffinen skandinavischen Länder verzeichnen etwas höhere Raten. Im unteren Drittel finden sich vor allem die neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie die Länder im Süden des Kontinents.
Die stärksten Zuwachsraten werden in Mittelosteuropa gemessen. So legte die Slowakei um 9 Prozentpunkte auf nunmehr 70 Prozent zu, Slowenien auf 67 Prozent (+ 5) und Estland 62 Prozent (+ 4). Der Anteil von Firmen mit eigener Homepage ist also schon in vier ehemaligen Ostblockstaaten höher als in Frankreich. Das geht aus aktuellen Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat hervor.
Berlin, 1. Mai 2008 - Ein Breitband-Anschluss ans Internet ist für Unternehmen zum Standard geworden. 80 Prozent aller deutschen Firmen verfügten 2007 über einen schnellen Zugang zum Netz. Ein Jahr zuvor betrug die Quote 73 Prozent, 2005 erst 62 Prozent. Derzeit liegt Deutschland knapp über dem EU-Durchschnitt von 78 Prozent. Das gab der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) heute in Berlin bekannt. „Ein schneller Internet-Zugang ist für die meisten Unternehmen unverzichtbar geworden, um mit Lieferanten, Partnern und Kunden schnell und komfortabel zu kommunizieren“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.