Mitteldeutsche Zeitung: Solarindustrie Union will Kürzung der Solarförderung verschieben

Halle (ots) – Der unionsinterne Streit um die Kürzung der
Solarförderung ist offenbar beigelegt. Das berichtet die in Halle
erscheinende “Mitteldeutsche Zeitung” (Dienstag-Ausgabe) unter
Berufung auf führende Mitglieder der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
Demzufolge verständigte sich der Fraktionsvorstand in seiner Sitzung
am Montag darauf, die Kürzung der Förderung von Solaranlagen auf
Dächern erst zum 1. Juni vorzunehmen – dann aber um 16 statt um wie
bisher geplant 15 Prozent. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU)
wollte die Kürzung schon zum 1. April. Vor allem die Ost-CDU und die
CSU hatten dagegen protestiert. Bei der von ihm geplanten Kürzung der
Förderung von Photovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen zum 1. Juli um
bis zu 25 Prozent soll es bleiben. Die Unionsfraktion will mit dem
erzielten Kompromiss nun in die Verhandlungen mit der FDP gehen. Die
Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll noch in diesem Monat
vom Kabinett gebilligt werden.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Jörg Biallas
Telefon: 0345 565 4300  

Continue reading

, , , , , , , , , ,

Rheinische Post: Ex-Grüner Oswald Metzger unterstützt Umweltminister Röttgen (CDU)

Düsseldorf (ots) – Der ehemaligen Grünen-Politiker Oswald Metzger
(CDU), hat Umweltminister Norbert Röttgen bei seinem Vorstoß für
einen Ausstieg aus der Atomenergie unterstützt. “Röttgen ist einer
der klügsten Unionspolitiker”, sagte Metzger der “Rheinischen Post”
(Dienstagausgabe). “Er weiß, dass es die Union im großstädtischen
Wählermilieu Stimmen kosten wird, wenn sie alte Kernkraftwerke am
Netz lässt.” Für Schwarz-Grün in Nordrhein-Westfalen sieht Metzger,
der inzwischen Vorstandsmitglied der CDU-Mittelstandsvereinigung ist,
eine Chance. “Wenn es keine anderen Machtoptionen gibt, sind die
Grünen in NRW bereit für ein Bündnis mit der CDU.” Die CDU habe bei
den Grünen den Ruf verlässlich zu sein, meinte Metzger. Hinzu komme,
dass die CDU in NRW ein außerordentlich linker Landesverband sei.
“Wenn zudem Umweltminister Röttgen in Richtung Schwarz-Grün funkt,
dann merken Sie schon, da wird etwas vorbereitet.”

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Rheinische Post: FDP unterstützt IG Metall

Düsseldorf (ots) – Die FDP begrüßt die Ankündigung der IG Metall,
ohne konkrete Lohnforderung in die anstehenden Tarifverhandlungen zu
gehen. “Das ist der richtige Weg, den die IG Metall da beschreitet”,
sagte der arbeitsmarktpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion,
Heinrich Kolb, der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post”
(Dienstagausgabe). “Die Gewerkschaft macht damit den Weg zur
Beschäftigungssicherung für möglichst viele Arbeitnehmer frei.” Bei
der staatlichen Förderung der Kurzarbeit sieht Kolb dagegen anders
als die Gewerkschaft “keinen Handlungsbedarf mehr”. Die
Bundesregierung habe die Förderung der 18monatigen Kurzarbeit
unlängst von Ende 2009 auf Ende 2010 verlängert. Ohne den Beschluss
wäre Kurzarbeit ab Januar nur noch sechs Monate lang gefördert
worden.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2303  

Continue reading

, , , , , , , , , , , ,

Neue Westfälische: SPD-Haushälter Schneider: FDP betreibt Parteiagitation

Bielefeld (ots) – Bielefeld. SPD-Haushälter Carsten Schneider
kritisiert  FDP-Generalsekretär Christian Lindner, der bei der
Steuerschätzung vom 6. Mai schon jetzt von einer “positiven
Überraschung” ausgeht. In der in Bielefeld erscheinenden Neuen
Westfälischen (Dienstagsausgabe) sagte Schneider, er halte diese
Annahme für “reine Parteiagitation und ein Potemkinsches Dorf.” Noch
gebe es keine verlässlichen Zahlen. Jede Aussage über die
Steuerschätzung im Mai entbehre der empririschen Grundlage, so
Schneider. Es sei an der Zeit, dass die FDP wieder zu einer seriösen
Politik zurückkehre und “die Grundrechenarten anwendet.” Denn mit
keiner Steuerschätzung könne eine jährliche Steuersenkung von rund 20
Milliarden Euro und die Einhaltung der Schuldenbremse kompensiert
werden, so der SPD-Politiker weiter.

Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten@neue-westfaelische.de  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu neuem Verfahren beim Online-Banking:

Bielefeld (ots) – Sicherheit im Internet ist trügerisch – und
zudem vorübergehend. Zwischen den Herstellern von Sicherheitslösungen
und Kriminellen findet ein Wettkampf statt. Bankräuber plündern im
Computernetzwerk ohne Strumpfmaske und großes persönliches Risiko die
Konten der Kunden.
Bislang haben es die Banken häufig ihren Kunden überlassen, für
Sicherheit zu sorgen. Das iTAN-Verfahren war schnell geknackt,
Schadenfälle haben die Geldinstitute meist auf Kulanzbasis reguliert.
Wohl auch, weil sie die Millioneninvestitionen in mehr Sicherheit
scheuten. Also wurde der Kunde zur Kasse gebeten: Software und
Kartenleser für das sichere Banking mit HBCI-Chipkarte schlagen mit
fast 100 Euro zu Buche. Oder der Nutzer wurde mit guten Ratschlägen,
Betriebssystem aktuell halten, Virenschutz und Firewall einsetzen,
allein gelassen. Das war wenig kundenfreundlich.
Jetzt machen die Institute gegen Kriminelle mobil, das
Chip-TAN-Verfahren ist nach derzeitigem Stand der Technik sicher,
wobei auch diese Sicherheit ein Verfallsdatum hat. Das alte Verfahren
mit PIN und ausgedruckter TAN-Liste jedenfalls hat ausgedient. Gut
so! Sie schließen ja auch ihre Haustür ab.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Lausitzer Rundschau: Nach dem Krisentreffen der FDP

Cottbus (ots) – Ihren   Liebesentzug beim Wahlvolk wollen
die Liberalen jetzt durch ein höheres Reformtempo bekämpfen. Die
Westerwelle-Partei muss da etwas falsch verstanden haben. Nicht die
Vermittlung ihrer Politik ist das Problem, sondern die Politik
selbst. Zu den stärksten Pfunden einer Partei gehören Seriosität und
Vertrauenswürdigkeit. Doch damit ist es bei den Freidemokraten nicht
weit her. Im Wahlkampf war es Guido Westerwelle noch gelungen, seine
Liberalen als eine Bewegung für das ganze Volk zu positionieren.
Gemessen an den aktuellen Umfragen hat die FDP ihr sensationelles
Bundestagswahlergebnis inzwischen fast halbiert. Damit ist man ganz
offensichtlich in den alten Zustand einer reinen Klientelpartei
zurückgefallen. Den Absturz haben allerdings nicht irgendwelche
finsteren Mächte zu verantworten, sondern die hausgemachte Diskrepanz
zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Nur ein paar Kostproben: In der
Opposition wollte die FDP noch das Entwicklungshilfeministerium
demonstrativ abschaffen. Nun ist dort einer der ihren Chef. Das große
Heer der Staatssekretäre war den Oppositions-Liberalen ebenfalls
immer ein Dorn im Auge. Als Regierungs-Liberale haben sie ihre Zahl
sogar noch aufgestockt. Die einseitige Förderung von Erben und
Hoteliers sorgte ebenfalls für Ernüchterung. Dass die Liberalen nun
wie angekündigt mit einem Eilkonzept für grundlegende Steuersenkungen
aufwarten wollen, ist wohl kaum ein Gewinn. Mit dem Vorstoß sorgt die
FDP nur für neuen Zoff in der Koalition. Genau den gibt es aber schon
jetzt zuhauf. Soll sich das Publikum dafür noch bei den Liberalen
bedanken  ?

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , ,

Lausitzer Rundschau: Union einigt sich auf Kompromiss zur Jobcenter-Reform

Cottbus (ots) – WennArbeitsministerin Ursula von der Leyen
verkündet, das Problem der Jobcenter stehe unmittelbar vor der
Lösung, dann redet sie über ein Problem, das ihre Partei, die CDU,
selbst zu verantworten hat. Denn die jetzt beabsichtigte
Grundgesetzänderung hätte man schon Anfang vergangenen Jahres haben
können. Der damalige Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) war sich mit
den Ministerpräsidenten der Länder, inklusive denen der CDU, und mit
Kanzlerin Angela Merkel einig, die Zusammenarbeit zwischen
Bundesagentur für Arbeit und den Städten oder Landkreisen in den
Jobcentern durch einen Verfassungseingriff verfassungsfest zu machen.
Bis plötzlich die Unionsfraktion unter ihrem Vorsitzenden Volker
Kauder ausscherte. Nun hat Kauder eingelenkt, allerdings nicht wegen
von der Leyen, sondern weil die Verantwortung für das erwartbare
Chaos in den Arbeitsämtern ab Ende des Jahres sonst bei ihm abgeladen
worden wäre. Im Nachhinein versucht der eigenwillige Fraktionschef
sein Umfallen damit zu begründen, dass nun nicht mehr eine feste Zahl
von Optionskommunen in die Verfassung geschrieben werden soll, also
solcher Jobcenter, in denen die Städte allein das Sagen haben.
Tatsache ist aber, dass dieser Punkt Kauder auch Anfang vergangenen
Jahres nur in zweiter Linie störte – er und andere wollte die vom
Verfassungsgericht beanstandete Zusammenarbeit zwischen Bundesagentur
und Kommunen aus grundsätzlichen Erwägungen nicht nachträglich
legalisieren. Angesichts dieser Vorgeschichte wäre es ein Witz, wenn
die Union der SPD nun auch noch Bedingungen für die von ihr
geforderte Zustimmung zu einer Grundgesetzänderung stellen würde.
Frei nach dem Motto: Wenn ihr das wollt, was ihr immer schon wolltet,
und was wir vernünftigerweise jetzt auch wollen, nachdem wir uns
endlich intern geeinigt haben, dann müsst ihr bezahlen. So kurz ist
das Gedächtnis nicht. Umgekehrt sollte sich auch die SPD vor der
Verführung hüten, von der Union sachfremde Zugeständnisse für ihr Ja
zu fordern. Es kann allen Verantwortlichen in dieser Angelegenheit
nur geraten werden, das Hin- und Hergeschiebe endlich zu unterlassen.
Es ist ein Spiel zulasten Dritter, der Langzeitarbeitslosen. Denn um
eine Verbesserung der Jobcenter, ihrer Betreuungsmöglichkeiten wie
der effektiveren Verwendung ihrer Mittel, geht und ging es  bei
diesem Streit zu keiner Sekunde. Sondern nur noch um Recht haben.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Neue OZ: Kontra: Besser kopieren als schreiben?

Osnabrück (ots) – Ganz schön dreist: Helene Hegemann klaut sich
ihren Bestseller-Erfolg zusammen. Plagiat? Die junge Dame reagiert
auf Vorwürfe mit Erklärungen, die flott und frech klingen, aber vor
allem eines belegen – dass ihr jedes Unrechtsbewusstsein fehlt.

Der bejubelte Literaturstar schrumpft damit erschreckend schnell
auf Normalmaß. Die angeblich geniale Autorin macht, was in jeder
Uni-Bibliothek jeden Tag geschieht: Sie kopiert Texte, statt selbst
zu schreiben. Damit missachtet sie das geistige Eigentum anderer. Und
enttäuscht Erwartungen an literarische Originalität.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , , ,

Neue OZ: Der Staat soll zahlen

Osnabrück (ots) – Banken leihen sich Geld vom Staat, Deutschlands
Wirtschaft schrumpft – und die IG Metall streitet nicht mehr: Die
Wirtschaftskrise stellt die Welt auf den Kopf. Wie dramatisch die
Auswirkungen sind, zeigt sich in den aktuellen Tarifverhandlungen der
Metall- und Elektrobranche. Statt der üblichen Forderungen nach einem
kräftigen Gehaltsplus übt sich IG-Metall-Chef Huber in diesem Jahr in
leisen Tönen. Aus einem ganz einfachen Grund: Die Wirtschaftskrise
könnte in wenigen Monaten auch zu einer IG-Metall-Krise werden. Mehr
als eine halbe Million Arbeitsplätze sind derzeit in der Branche
gefährdet. Wer arbeitslos ist, will auch von der Gewerkschaft nichts
mehr wissen. Der droht eine Austrittswelle und damit ein weiterer
Bedeutungsverlust.

Es gibt noch einen anderen Grund: Die IG Metall sucht den
Schulterschluss mit den Arbeitgebern, um gemeinsam in die Staatskasse
greifen zu können: Huber weiß, dass von Betrieben mit leeren
Auftragsbüchern nichts zu holen ist. Die Sicherung von Arbeitsplätzen
und Lohnniveau kann deshalb derzeit nur der Staat leisten. Darin sind
sich Arbeitgeber und Gewerkschaften offensichtlich schon einig. Wer
laut genug bettelt, darf auf öffentliche Hilfe hoffen: Die Banken
haben es im vergangenen Jahr vorgemacht.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , ,

Neue OZ: Krise als Chance

Osnabrück (ots) – Für Aktionäre waren die vergangenen Börsenjahre
oftmals turbulent, verlustreich und ärgerlich. Und zweifelsohne geht
mit der größten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten für die gesamte
Finanzbranche ein beispielloser Vertrauensverlust einher.

Wessen Urteil darf man noch Glauben schenken, wenn
Rating-Agenturen, hoch bezahlte Vorstände und Bankenaufsicht den nur
mit Billionen-Hilfen verhinderten Kollaps des Finanzsystems nicht
einmal haben kommen sehen? Das gilt übrigens auch für die
Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger. In ihrem “Schwarzbuch 2009″
lassen sich nur schwer Hinweise auf das ganze Ausmaß der nahenden
Krise finden.

Dass Aktionärsschützer versuchen, Skandale aufzudecken, ist
angesichts einiger schwarzer Schafe wichtig und in Einzelfällen für
die Betroffenen auch hilfreich. Sollte etwa der Vorwurf zutreffen,
dass Fondsmanager Anlegern auch bei Verlusten Erfolgsprämien
abknöpfen wollten, bewahrheitet sich einmal mehr: Wo Geld liegt, sind
Diebe, Abzocker und Betrüger nicht weit.

Für seriöse Bankinstitute bietet die Krise die Chance, durch
ehrliche und kompetente Beratung Kunden zu gewinnen. Zugleich ist der
Gesetzgeber gefordert, für mehr Transparenz zu sorgen. Das betrifft
auch die Überprüfung von Bilanzen, damit gigantische Risiken nicht
verschleiert werden können.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , ,

QIAGEN erwirbt exklusive Lizenz für Schlüsselgen PI3K

Venlo, Niederlande, (ots) – Patent der Johns Hopkins University erlaubt Entwicklung therapiebegleitender Diagnostika zur Krebsbehandlung auf Basis der PCR-Technologie

QIAGEN (NASDAQ: QGEN; Frankfurt Prime Standard: QIA) gab heute bekannt, dass seine hundertprozentige Tochtergesellschaft DxS die weltweite Exklusivlizenz für den Biomarker PI3K von der US-amerikanischen Johns Hopkins Universität erworben hat, um Testverfahren auf Basis der Echtzeit- und Endpunkt-PCR-Technologie zu entwickeln. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass die Veränderung des PI3K-Gens ein Schlüssel-Biomarker für therapiebegleitende Diagnostika bei bestimmten Krebsbehandlungen sein kann. Die Studienergebnisse legen nahe, dass Mutationen im PI3K-Onkogen Prognosen über den Erfolg bestimmter Behandlungen von Patienten mit Lungen-, Brust- und Darmkrebs sowie anderer Krebsarten zulassen. Im Rahmen eines umfassenden Kollaborations- und Partnerschaftsprogramms arbeitet QIAGEN gemeinsam mit pharmazeutischen Unternehmen daran, PI3K-Tests als therapiebegleitende Diagnostika für künftige Krebsmedikamente zu entwickeln und zu vermarkten. Finanzielle Details wurden nicht bekannt gegeben.

QIAGEN vertreibt bereits einen PI3K-Test für den Einsatz zu Forschungszwecken. Dieser Test basiert auf der Echtzeit-Polymerase-Kettenraktion (RT-PCR), einer weit verbreiteten Technologie, mit der DNA-Sequenzen durch Vervielfältigung sichtbar gemacht werden. Der Test basiert auf einer speziellen Technologie, die eine sehr hohe Sensitivität garantiert und den Nachweis von Mutationen erlaubt, die selbst bei Anwendung von Sequenzierungsmethoden häufig unentdeckt bleiben.

Das Patent für Mutationen des PI3K-Gens bei humanen Krebserkrankungen war zunächst von Forschern der Johns Hopkins Universität angemeldet worden. Diese hatten den Biomarker während ihrer Evaluierung von Tyrosinkinase-Hemmern für den EGFR-Signalweg (EGFR = Epidermal Growth Factor Receptor) erforscht. Dabei hat sich gezeigt, dass diverse so genannte EGFR-Inhibitoren keine Wirksamkeit bei Krebspatienten mit Genmutationen im EGFR-Signalweg (EGFR, K-RAS, B-RAF etc.) zeigen. QIAGEN vertreibt bereits einige Tests zur Bestimmung des Mutationsstatus solcher Onkogene. Dieses Portfolio beinhaltet Tests auf Mutationen von K-RAS and B-RAF, die Vorhersagen über den potenziellen Behandlungserfolg bei metastasierendem Darmkrebs, Lungenkrebs, sowie anderen bösartigen Tumorerkrankungen erlauben. Der K-RAS Test ist CE-markiert und zur therapiebegleitenden Nutzung mit den EGFR-Inhibitoren Vectibix® and Erbitux® zugelassen. QIAGEN plant, den Test in Kürze offiziell zur Zulassung bei der US-Aufsichtsbehörde FDA (Food and Drug Administration) einzureichen.

“Dieses Lizenzabkommen ist ein weiterer Schritt vorwärts, sowohl für QIAGEN als auch für die Anwendung neuartiger Medikamente, die auf eine breite Verfügbarkeit des notwendigen therapiebegleitenden PI3K-Tests angewiesen sind”, sagte Peer M. Schatz, Vorstandsvorsitzender von QIAGEN. “Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Pharma-Partnern, Kombinationen aus Diagnostika und Medikamenten zu entwickeln die dabei helfen, die richtige Therapie für den richtigen Patienten auszuwählen. Dieses Konzept ermöglicht Krebspatienten eine bessere Behandlung und kann Gesundheitssysteme dabei unterstützen, kosteneffizient die nützlichsten Therapien anzubieten.”

QIAGEN unterhält mehr als 15 Partnerschaften mit pharmazeutischen und großen Biotechnologie-Unternehmen im Bereich der personalisierten Medizin – dazu gehören AstraZeneca, Merck, Amgen, Lilly, Boehringer-Ingelheim und Pfizer. QIAGEN vertreibt etwa 20 therapiebegleitende Tests für die personalisierte Medizin und hat eine starke Entwicklungspipeline, die auf einen weiteren Ausbau dieses führenden Angebots abzielt.

Über therapiebegleitende Diagnostik:

Die therapiebegleitende Diagnostik ist wesentlicher Bestandteil des Konzepts der personalisierten Medizin, das es Ärzten ermöglicht, die potenzielle Wirkung von Medikamententherapien für die Patienten bereits vor Behandlungsbeginn zu bestimmen. Diese diagnostischen Tests werden zusammen mit Medikamenten für bestimmte Bevölkerungsgruppen entwickelt. Mithilfe der Tests auf spezielle genetische Variationen in Verbindung mit bestimmten Biomarkern, können Behandlungen vom medizinischen Fachpersonal so individualisiert werden, dass das bestmögliche Therapieergebnis erzielt und unnötige Behandlungen vermieden werden können.

Über QIAGEN:

QIAGEN N.V. ist eine niederländische Holdinggesellschaft und weltweit führender Anbieter von Probenvorbereitungs- und Testtechnologien. Probenvorbereitungstechnologien werden eingesetzt, um DNA, RNA und Proteine aus biologischen Proben wie Blut oder Gewebe zu isolieren und für die Analyse vorzubereiten. Testtechnologien werden eingesetzt, um solche isolierten Biomoleküle sichtbar zu machen. QIAGEN hat über 500 Verbrauchsprodukte sowie Lösungen zu deren Automatisierung entwickelt. Das Unternehmen verkauft seine Produkte weltweit an molekulardiagnostische Labore, die akademische Forschung, pharmazeutische und biotechnologische Unternehmen sowie an Kunden in Märkten für angewandte Testverfahren (u.a. Forensik, Veterinär- und Lebensmitteltestung, pharmazeutische Prozesskontrolle). QIAGENs Testtechnologien umfassen eines der weltweit breitesten Portfolios an molekulardiagnostischen Tests. Dieses beinhaltet auch den digene HPV Test, der als Goldstandard in der Erkennung von Hochrisiko-Typen der Humanen Papillomviren (HPV) gilt, der primären Ursache für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs. Zum Portfolio gehört auch eine breite Palette an Nachweisverfahren für Infektionskrankheiten sowie Begleitdiagnostika. QIAGEN beschäftigt weltweit mehr als 3.500 Mitarbeiter an über 30 Standorten. Weitere Informationen über QIAGEN finden Sie unter http://www.qiagen.com/

HINWEISE ZU ZUKUNFTSGERICHTETEN AUSSAGEN QIAGEN: Bei den Angaben in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Tatsachen sind (einschließlich von Angaben über unsere Produkte, Märkte, Strategien und Betriebsergebnisse), handelt es sich um vorausschauende Angaben. Diese Angaben beruhen auf aktuellen Erwartungen, die auch Risiken und Unsicherheiten beinhalten, einschließlich von, jedoch nicht nur, solchen, die in Zusammenhang stehen mit: dem Management von Wachstum und internationalem Geschäft (wie unter anderem von Währungsschwankungen und Logistik), der Schwankung unserer Betriebsergebnisse, der geschäftlichen Entwicklung unserer Märkte (einschließlich angewendeter Testverfahren, klinischer und akademischer Forschung, Proteomik, Frauenheilkunde, HPV-Testverfahren, Molekulardiagnostik, personalisierte Medizin und Begleitdiagnostika), unseren Beziehungen mit Kunden, Lieferanten und strategischen Partnern, dem Wettbewerb, technologischen Veränderungen, Nachfragefluktuationen, regulatorischer Anforderungen, der Identifizierung, Entwicklung und Herstellung von integrierten Produkten, die sich von denen unserer Konkurrenten abheben, der Marktakzeptanz für unsere Produkte und der Integration von erworbenen Technologien und Unternehmen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unseren bei der SEC eingereichten Dokumenten einschließlich unseres letzten 20-F Report. Die Informationen in dieser Pressemitteilung gelten zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Wir übernehmen, soweit nicht gesetzlich vorgeschrieben keinerlei Verpflichtung zur Aktualisierung dieser Informationen.

Pressekontakt:

Dr. Thomas Theuringer
Associate Director Public Relations
QIAGEN GmbH
+49 2103 29 11826
Email: thomas.theuringer@qiagen.com

Joanne Cross
Marketing Manager
DxS – ein QIAGEN Unternehmen
+44-161-204-1173
Email: joanne.cross@qiagen.com

Dr. Solveigh Mähler
Director Investor Relations
QIAGEN N.V.
+49 2103 29 11710
Email: solveigh.maehler@qiagen.com

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

Neue OZ: Wieder im Boot

Osnabrück (ots) – Welche Erleichterung, welche gute Nachricht für
die 6,5 Millionen Hartz-IV-Bezieher: Mit der unionsinternen Einigung
auf eine Grundgesetzänderung kann es nun doch bei den weitgehend
bewährten Strukturen in den Jobcentern bleiben. Man muss den
Ministerpräsidenten der Union danken, dass sie nicht lockergelassen
und damit eine Aufspaltung der Jobcenter mit einer massiven
Aufblähung der Bürokratie verhindert haben. Das war zugleich eine
eindrucksvolle Demonstration ihrer Macht.

Weniger Glanz fällt dagegen auf die CDU/CSU-Fraktion und Kanzlerin
Merkel. Denn eine Grundgesetzänderung wäre auch schon vor einem Jahr
möglich gewesen. Doch damals lehnten die Fraktion und Merkel diese
mit der SPD ausgehandelte Lösung noch ab.

Nun sind die Sozialdemokraten, deren Stimmen für eine
Zwei-Drittel-Mehrheit im Bundestag benötigt werden, wieder mit im
Boot. Sie dürfen sich bestätigt fühlen. Denn sie hatten von Anfang an
darauf gesetzt, die enge Zusammenarbeit von Kommunen und
Arbeitsagenturen bei der Betreuung von Hartz-IV-Empfängern zu
bewahren. Auf Triumphgeheul sollten sie gleichwohl verzichten,
sondern im Sinne der Langzeitarbeitslosen und ihrer Familien auf eine
schnelle Lösung der Probleme drängen.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , ,

Neue OZ: Unnötige Muskelspiele

Osnabrück (ots) – Es wäre schon sehr überraschend, wenn das
EU-Parlament heute die 26 neuen Kommissare ablehnt. Soweit absehbar,
werden sie endlich, endlich gewählt. Und dann können die Mitglieder
des europäischen Spitzenteams in dieser Woche ihre Schreibtische und
Aktenschränke einräumen – nicht weniger als acht Monate nach der
Europawahl.

Der Grund für den holprigen Start und den zu großen Abstand
zwischen der Wahl und dem Amtsantritt liegt vor allem in den
hartnäckigen Muskelspielen zwischen der Kommission und dem gestärkten
Parlament. Die Europa-Abgeordneten sind selbstbewusster geworden, und
sie haben durch den EU-Grundlagenvertrag von Lissabon mehr
Mitsprache- und Informationsrechte erhalten.

Doch bisher zeigt sich die Europäische Union dadurch nicht
automatisch handlungsfähiger. Vielmehr verfestigt sich der Eindruck,
dass Europa wesentlich mehr erreichen könnte, wenn sich seine
Spitzenkräfte weniger mit sich selbst beschäftigen würden.

  Dringend nötig ist ein größerer politischer und ökonomischer
Einfluss, und das weltweit – gerade weil die wirtschaftliche
Konkurrenz aus China, Indien und zum Teil auch Lateinamerika stetig
wächst. Ein gestärktes Europa aber kann nur entstehen, wenn unnötiges
Fingerhakeln unterbleibt.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , , , , ,

Neue OZ: Westerwelle, der ewige Wahlkämpfer

Osnabrück (ots) – Aufgewacht! Vernichtende Kritiken und ein
Umfrage-Sinkflug haben die FDP aus Blütenträumen gerissen. Nahezu
panisch stellen die Liberalen dazu fest, dass Jürgen Rüttgers, der
selbst ernannte CDU-Arbeiterführer an Rhein und Ruhr, die erste
schwarz-grüne Koalition in einem Flächenland zusammenzimmern könnte.
Jetzt haben die Siegestrunkenen einen Kater.

Nordrhein-Westfalen würde nach Hamburg das nächste Bundesland mit
dieser Farbkonstellation werden. Was die FDP dabei so reizt: Anders
als die CDU hat sie keine zweite Machtoption – durch markigen
Auftritt versucht sie, diese Schwäche zu kaschieren.

Nach außen nimmt die FDP die Flirts zwar gelassen und spricht vom
“besten Wählerbeschaffungsprogramm für die FDP”. Intern hat
Parteichef Guido Westerwelle, in den ersten 100 Tagen seiner Amtszeit
als Außenminister weltweit auf Tour, die Rolle schon gewechselt. Er
muss wieder ran, der ewige Wahlkämpfer. Schneller als ihm lieb ist.

Während er als Vizekanzler in China und anderswo Politik machte,
haben sich – avanti Dilettanti – Landespolitiker wie Andreas Pinkwart
der Liberalen bemächtigt und mit wackeligen Aussagen das alte
Umfaller-Trauma der FDP aktiviert. “Wir oder die – wir sind besser”,
rüttelt Westerwelle die Partei auf. Er will Druck bei den
Steuersenkungen machen – es hört sich eher trotzig als überzeugend
an.

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: 0541/310 207  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

Baum (FDP): Rüttgers’ Nein zu Steuerentlastungsplänen der FDP begrüßt / Daten-Ankauf ist "massiver Rechtsstaatsverstoß"

Bonn (ots) – Bonn/Berlin, 08. Februar 2010 – Der ehemalige
Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) hat in der PHOENIX-Sendung
UNTER DEN LINDEN Zustimmung zum angedrohten “Nein” von
NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) zu den
Steuersenkungsplänen der FDP geäußert: “Das würde ich auch so sagen.
Denn wir müssen sehen, dass die Grundversorgung der Bürger in den
Gemeinden stattfindet.” Baum appellierte an seine Partei, “die
Situation der Kommunen ins Auge zu fassen” und bei den Steuerplänen
“auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben.” “Eine Steuerreform ohne
Rücksicht auf die Folgen würde ich nicht machen”, so Baum.

Den Ankauf von Steuersünder-Daten bezeichnete Baum als “massiven
Rechtsstaatsverstoß”. Man befände sich heute in einem Kampf gegen den
Datenmissbrauch “und jetzt legitimiert der Staat einen Datenklau,
obwohl er selbst es nicht tun dürfte.” “Wir schwächen mit dem
Datenschutz etwas Elementares … Wir machen eine Tür auf, die wir
gar nicht mehr zu kriegen”, so der ehemalige Bundesinnenminister.

Pressekontakt:
PHOENIX
PHOENIX-Kommunikation
Telefon: 0228 / 9584 193
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de  

Continue reading

, , , , , , , , , , , , , , , , ,

prev posts