Stuttgart/Münster (ots) –

Mobilität für jede Anforderung und alle Bedürfnisse: Neben herkömmlichen Kraftstoffen und der Weiterentwicklung des Shop-Geschäfts setzt die Westfalen-Gruppe an ihren Tankstellen zunehmend auf alternative Antriebsenergien. Ob E-Mobilität, Bio-CNG, Bio-LNG, Wasserstoff oder HVO – wie die Zukunft der Mobilitätsbranche und seiner Stationen aussehen könnte, präsentiert das Unternehmen jetzt auf der UNITI expo, der europäischen Leitmesse der Tankstellen- und Carwash-Branche in Stuttgart. Mit rund 260 Stationen verfügt die Westfalen-Gruppe über das größte Netz konzernunabhängiger Markentankstellen in Deutschland.

„Bei der Entwicklung unseres Tankstellennetzes orientieren wir uns klar an den Bedürfnissen und Anforderungen unserer Kundinnen und Kunden“, erklärt Sandra Schütte, Leiterin des Geschäftsbereichs Mobility bei Westfalen. „Das heißt mehr Auswahl beim Tanken und mehr Auswahl, mehr Dienstleistungen und mehr Service in den Shops. Auch wenn Diesel- und Ottokraftstoffe unverändert den größten Umsatzanteil unseres Geschäftsbereiches ausmachen, sehen wir die größten Steigerungsraten im Convenience-Geschäft und im Vertrieb von alternativen Kraftstoffen.“

19 der Tankstellen des Unternehmens wurden dafür bereits in so genannte Mobility Hubs umgewandelt, die ein umfassenderes Angebot bereitstellen. In diesem Jahr soll der Umbau von weiteren sechs Stationen folgen. Das Westfalen-Tankstellennetz befindet sich überwiegend in Nordrhein-Westfalen und in Niedersachsen.

Investitionsfokus E-Mobilität

Für die Weiterentwicklung des Tankstellengeschäfts investiert das Unternehmen unter anderem in die E-Mobilität: „Unser oberstes Ziel ist es, alle geeigneten bestehenden Tankstellenstandorte in unserem Netz mit Ladestationen auszustatten“, betont Schütte. In den vergangenen Jahren wurden hierfür bereits fast 300 öffentliche Ladepunkte errichtet. Zu den bereits bestehenden 50 Schnellladepunkten sollen 2024 über 30 weitere hinzukommen. „Wir arbeiten darauf hin, in diesem Jahr den Ladeabsatz an unseren Schnellladestationen im Vergleich zum Vorjahr zu verdoppeln“, so die Geschäftsleiterin weiter.

Auch für Unternehmen bietet die Westfalen-Gruppe innovative Lösungen für den Umstieg zur E-Mobilität an: „Mit unserer Abrechnungslösung Fleet@Home erleichtern wir Gewerbetreibenden die Umstellung ihrer Fuhrparks auf E-Fahrzeuge. Mit diesem Angebot können Mitarbeitende Firmenwagen bequem zu Hause laden und die Kosten einfach mit der Westfalen Service Card über ihren Arbeitgeber abrechnen“, erklärt Schütte. Zusätzlich erlaubt die Flottenkarte des Unternehmens das Laden an fast 300 000 Ladepunkten und einfaches bargeldloses Bezahlen an 6 000 Tankstellen in Deutschland.

Alternative Kraftstoffe für jeden Fall

Mit der Eröffnung einer ersten eigenen Bio-CNG-Tankstelle für Lkw in Kooperation mit Remondis in Coesfeld und dem Umstieg auf Bio-LNG für Pkw an allen vier bestehenden LNG-Tankstellen wurde 2023 das Portfolio um zwei Biogas-Alternativen zu fossilen Gaskraftstoffen erweitert. Für 2024 plant das Unternehmen eine weitere bestehende Tankstelle in Herford mit Bio-CNG auszustatten und einen fünften Bio-LNG-Standort zu ergänzen. Mit der Einführung von HVO bietet Westfalen zudem eine weitere emissionsarme Alternative zu Diesel für Pkw.

Auch im Bereich Wasserstoff geht das Unternehmen weiter voran. „Vor dem Hintergrund von mehr als 40 Jahren Erfahrung mit dem zukunftsfähigen Energieträger setzen wir in der Mobilitätsbranche auf Wasserstoff als Kraftstoff“, betont die Tankstellen-Managerin. In einem geplanten Joint Venture mit RWE will Westfalen gemeinsam eine Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur entwickeln. Unter der Voraussetzung, dass die politischen Rahmenbedingungen stimmen, möchte man so das Potenzial von H2 für den Verkehrssektor ausschöpfen. Bereits die unternehmenseigene H2-Tankstelle in Münster-Amelsbüren, unweit des Unternehmenssitzes, gehörte bei ihrer Inbetriebnahme 2016 zu den ersten öffentlichen Wasserstoff-Tankmöglichkeiten in Deutschland.

Weitere Informationen

Sie finden uns auf der UNITI expo in der Halle 1 an Stand 1G26. Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

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