Mainz (ots) –

Die Berufswelt steht vor großen Veränderungen: Fachkräftemangel und Digitalisierung erfordern innovative Arbeitsmodelle. Und beim Einzelnen wächst der Wunsch nach mehr Flexibilität und Freizeit – kurz: „Work-Life-Balance“. Wie können Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen künftig arbeiten? An vier Tagen in der Woche, ganz individuell oder in kollektiver Verantwortung? Die ZDF-Dokureihe „plan b“ stellt Unternehmen vor, die mit vielfältigen Ideen experimentieren, um attraktiv und zukunftsfähig zu sein. Freiheit im Job – Mehr Work-Life Balance ist ab sofort in der ZDFmediathek abrufbar und am Samstag, 27. April 2024, 17.35 Uhr, im ZDF zu sehen.

Vier Tage arbeiten, drei Tage frei bei vollem Lohnausgleich – das macht die Mitarbeitenden glücklicher, steigert die Motivation und ist gesünder. Studien und Pilotprojekte legen das nahe. Aber sind die Angestellten auch genauso produktiv? Seit Februar 2024 testen rund 50 Unternehmen in Deutschland dieses Arbeitsmodell.

Im Oberpfälzer Sanitätshaus Sippl rannte man mit der Idee offene Türen ein. Auch in der nordrhein-westfälischen Holzbaufirma FINNHOLZ wird seit Anfang 2024 an vier Tagen à neun Stunden gearbeitet. Der bislang größte derartige Versuch fand bereits 2022 in Großbritannien statt. Über 60 Unternehmen mit rund 2900 Beschäftigten reduzierten die Arbeitszeit ihrer Angestellten um 20 Prozent bei vollem Lohn. Die wissenschaftliche Auswertung ergab, dass die Umsätze durchschnittlich um 1,4 Prozent stiegen, Krankheitstage um 65 Prozent zurückgingen und sich die Zahl der Kündigungen mehr als halbierte.

Ganz anders hat sich der Fahrrad-Kurierdienst „IMNU“ in Dresden organisiert: Dort wird im Kollektiv gearbeitet. Leitung und Verantwortung liegen im Team – ganz ohne Hierarchien. Die Mitarbeitenden, rund 30 „aktive Mitglieder“, bestimmen selbst, wann und wieviel gearbeitet wird.

Auch bei 3sat ist am Donnerstag, 2. Mai 2024, ab 20.15 Uhr bei “WissenHoch2” die Arbeitswelt ein Thema: Um 20.15 Uhr ist die Wissenschaftsdokumentation „Wunschtraum Viertagewoche?“ zu sehen, im Anschluss, um 21.00 Uhr, diskutiert Gert Scobel in „scobel: Kampf um Arbeit“ u.a. mit Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, über die Arbeitsbedingungen von morgen und die Auswirkungen von KI.

Die Sendung „plan b: Freiheit im Job – Mehr Work-Life-Balance“ wird mit Untertiteln angeboten.

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Quelle: Presseportal