Mainz (ots) –

Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 hat das Leben für Jüdinnen und Juden in Deutschland verändert. Der Hass gegen sie scheint größer zu werden. Autor Jan Tenhaven hat für den „37°“-Film „Schock Schalom – jung, jüdisch, jetzt“ Jüdinnen und Juden getroffen und gefragt, wie sie mit der aktuellen Situation umgehen. Die Dokumentation ist am Dienstag, 14. Mai 2024, ab 8.00 Uhr, fünf Jahre lang in der ZDFmediathek abrufbar und um 22.15 Uhr im ZDF zu sehen.

Religiöse Symbole werden verborgen, jüdische Einrichtungen müssen bewacht werden, Angriffe auf Jüdinnen und Juden häufen sich. Was macht das mit jungen Menschen, die sich eigentlich um ihre Ausbildung, um die erste Liebe und um Partys und Freunde kümmern sollten? Die Münchner Studentin Alice (24) hatte sich von den Mitbürgerinnen und Mitbürgern in Deutschland nach dem 7. Oktober mehr Solidarität mit der jüdischen Community erhofft. Der Essener Schauspieler Anton (29) engagiert sich in der jüdischen Jugendarbeit, hat sich aktuell jedoch aus interreligiösen Projekten zurückgezogen. Die Münchner Studentin Aviva (23) engagiert sich im Verband Jüdischer Studenten in Bayern. Sie kämpft unter anderem gegen Fake News im Zusammenhang mit dem Nahostkonflikt. Das Comedy-Duo „Two Jews“ Adam (39) und Eyal( 27) macht mit seinen Scherzen auch vor dem Holocaust und dem 7. Oktober nicht halt. Die Berliner Schwestern Emily (20) und Paula (15) sind nicht religiös, setzen sich aber seit dem 7. Oktober stärker als zuvor mit ihrer jüdischen Identität auseinander. Die Stuttgarterin Meira (21) und ihr Mann Simon (29) leben streng orthodox, bei politischen Themen halten sich die jungen Eltern weitgehend heraus. Der Osnabrücker Nika (22) träumt von einer Karriere als Rapper und Musikproduzent, das Judentum spielt in seinem Leben kaum eine Rolle. Die Berlinerin Nogah (18) macht gerade ihr Abitur. Ihre Freundschaft mit einer palästinensischen Mitschülerin wird zurzeit auf die Probe gestellt. Der Berliner Samuel (26) lebt streng religiös und absolviert eine Ausbildung zum Rabbiner. Durch seine Kippa ist er als Jude erkennbar – aus Sicherheitsgründen versucht er, die öffentlichen Verkehrsmittel zu meiden.

Die Dokumentation wird mit Untertiteln und Audiodeskription angeboten.

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