Baierbrunn (ots) –

Familiäre Nähe ist schön, birgt aber auch jede Menge Stolperfallen und Konfliktpotenzial. Zum Beispiel im Verhältnis zwischen Schwiegermutter und Schwiegertochter. „Wenn Missverständnisse auftreten, hilft es, diese nicht unter den Teppich zu kehren, sondern anzusprechen“, rät Katerina Sokolova-Igci, Psychotherapeutin aus Friedrichshafen, im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“. Was sonst noch gut in Sachen Beziehungspflege ist:

Grenzen wahren und nicht belehren

Zum Beispiel keinen Druck auszuüben. „Vermitteln Sie bei Konflikten zwischen sich und der Schwiegertochter nicht den Eindruck, dass sich Ihr Sohn auf eine Seite stellen müsste“, sagt Sokolova-Igci. Wichtig ist auch, sich Zeit zu nehmen. Am besten verabredet sich die Schwiegermutter mit ihrer Schwiegertochter zu zweit, etwa zum Kaffee, und zeigt echtes Interesse an ihr als Person. „Tauschen Sie sich darüber aus, was sie sich voneinander wünschen“, empfiehlt Psychologin Katerina Sokolova-Igci.

Grenzen zu wahren ist ein weiterer Punkt. Kinder haben eigene Vorstellungen, wie sie ihr Leben gestalten möchten. Als Schwiegermutter sollte man ihnen den Raum lassen, ihre Entscheidungen zu treffen – auch wenn es manchmal schwerfällt. Und: nicht belehren, sich mit Tipps lieber zurückhalten. „Manche Schwiegermütter sehen sich in einer Vorbildrolle“, so die Erfahrung von Psychotherapeutin Sokolova-Igci. „Dass die Mutter der Schwiegertochter etwas beibringt, erzeugt aber ein Gefälle.“

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