Berlin (ots) – „Trotz Pandemie konnte sich die USA im Krisenjahr 2020 knapp vor China als wichtigster Exportmarkt für deutsche Produkte behaupten. Der Spitzenplatz kann nicht darüber hinweg täuschen, dass die Warenausfuhren über den Atlantik mit einem Rückgang um 12,5 Prozent einen erheblichen Dämpfer erhalten haben. Daher sind auch die Exportüberschüsse überzeichnet, bei denen die USA ebenfalls vorne liegen, denn bei der Berechnung werden die umfangreichen Exporte von US-Dienstleistungen nach Deutschland nicht berücksichtigt.

China hingegen konnte seine Position als wichtigster Handelspartner mit einem Plus von 3 Prozent weiter ausbauen. Diese Entwicklung verdeutlicht, wie wichtig es ist, Lieferketten durch Diversifizierung über weitere Handelsabkommen robuster und widerstandsfähiger zu gestalten. Die Abhängigkeit von den großen Handelspartnern muss reduziert werden, gerade in Zeiten zunehmender, geopolitischer Rivalitäten. Ein enorm wichtiger Baustein dafür ist das Abkommen mit den Mercosur-Staaten. Dessen Ratifizierung darf die EU nicht weiter verschleppen, genauso wie der deutsche Bundestag jetzt auch endlich seine Hausaufgaben erledigen und CETA absegnen muss.“

Berlin, 22. Februar 2021

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