Mainz (ots) – Großbrände, Zugunglücke oder eingestürzte Brücken: Auch in der DDR kam es zu Unglücken, doch der öffentliche Umgang mit solchen Geschehen war ein besonderer. Am Sonntag, 6. Juni 2021, 20.15 Uhr, widmet sich die ZDFinfo-Dokumentation „Die schwersten Unglücke der DDR: Nur die Stasi kennt die Wahrheit“ diesem wenig beachteten Thema der DDR-Geschichte. Anhand von Augenzeugenberichten, Archivmaterial und privaten Filmaufnahmen wird ein Blick auf die oft geheimen oder vertuschten Fakten möglich. Dabei schildern Historiker und Technik-Experten die damaligen Ermittlungen, welche die Unglücke nach sich zogen. Der Film von Nina Rothermundt ist bereits ab Sonntag, 6. Juni 2021, 5.00 Uhr, in der ZDFmediathek abrufbar.

In der DDR wurde über große Katastrophen in den Medien kaum berichtet. Häufig wurden die wahren Hintergründe geheim gehalten, doch immer war die Staatssicherheit mit am Unglücksort. Sie ermittelte, vertuschte und strengte sogar Prozesse gegen politisch unliebsame Personen an – so auch gegen den Brückenkonstrukteur Gisbert Rother. Denn ausgerechnet zum Mauerbau-Jubiläum am 13. August 1973 stürzte ein Teilstück seiner im Bau befindlichen Brücke in Zeulenroda ab. Vier Bauleute kamen ums Leben.

Im Anschluss zeigt ZDFinfo mit „Gefährliche Technik vom großen Bruder“ (21.00 Uhr) und „Schuld ist nie der Sozialismus“ (22.00 Uhr) die ersten beiden Folgen aus der Reihe „Die schwersten Unglücke der DDR“. „Nur die Stasi kennt die Wahrheit“ wird am Montag, 7. Juni 2021, 5.30 Uhr, sowie am Mittwoch, 9. Juni 2021, 13.00 Uhr, erneut ausgestrahlt.

Für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten steht die Doku „Die schwersten Unglücke der DDR: Nur die Stasi kennt die Wahrheit“ im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Ansicht bereit.

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