Mainz (ots) –

Am 6. Januar 2022 jährt sich zum 200. Mal Heinrich Schliemanns Geburtstag. Bis heute ist umstritten, ob er tatsächlich Homers mythisches Troja gefunden hat. Fest steht: Er hat die Archäologie populär gemacht. Die ZDF-Dokumentation „Der ‚Schatz des Priamos‘ ? Wem gehört das Gold aus Troja?“, am Freitag, 7. Januar 2022, 23.45 Uhr, trägt den Untertitel „Heinrich Schliemann zwischen Mythos und Wirklichkeit“. In der ZDFmediathek ist der Film von Frank Vorpahl ab Donnerstag, 6. Januar 2022, 6.00 Uhr, ein Jahr lang zu sehen.

Die Doku erzählt vom rastlosen Leben des schillernden Ausgräbers Heinrich Schliemann. Er wird von der armen Halbwaise zum Multimillionär ? auch, weil er Tricks nutzt, schmuggelt und langwierige Gerichtsprozesse nicht scheut. Das Gold aus Troja, den sogenannten Schatz des Priamos, schenkt Schliemann den Deutschen „zu ewigem Besitze“. Nach dem 2. Weltkrieg gelangt es als Beutekunst nach Russland. Seitdem streiten nicht nur Russen und Deutsche darum.

Wie umgehen mit dem Erbe dieses umstrittenen Helden, des „Vaters der deutschen Archäologie“, der manchmal Dinge behauptet hat, die nicht gesichert sind? Im Frühjahr 2022 findet im Berliner Museum für Vor- und Frühgeschichte die Jubiläums-Ausstellung „Schliemanns Welten“ statt. Filmemacher und Schliemann-Biograf Frank Vorpahl begleitet Museumsdirektor Matthias Wemhoff auf seinen Recherchereisen. Sie führen nach Troja, Mykene, Athen und Moskau.

Gesprächspartner im Film sind außerdem der heutige Chefausgräber in Troja, Rüstem Aslan, Michail Piotrowski, Direktor der Petersburger Eremitage, Marcia Eyman, Stadthistorikerin von Sacramento, und Bénédicte Savoy, Professorin am Collége de France in Paris. Der Film geht damit auch den Mythen um Schliemanns akademische Karriere nach ? und der Frage: Was bleibt von Schliemann 200 Jahre nach seiner Geburt?

3sat, das Programm von ZDF, ORF, SRG und ARD, zeigt die Dokumentation am Samstag, 8. Januar 2022, 19.20 Uhr. ZDFinfo zeigt den Film am Montag, 10. Januar 2022, 16.30 Uhr.

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Der Film steht für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Verfügung.

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