Essen (ots) –

NRW-SPD-Chef Thomas Kutschaty sendet nach der Bundestagswahl deutliche Signale für eine künftige Zusammenarbeit zwischen SPD, Grünen und Liberalen. „Die Frage nach möglichen Dreierbündnissen in NRW ist nach dieser Bundestagswahl aktueller denn je“, sagte er der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Dienstagsausgaben). Es gehe um die Frage, wie das Land in den 20er-Jahren zukunftsfähig gemacht werden könne. „Wenn wir aus den Programmen von SPD, Grünen und FDP das Beste nehmen, dann wird es am Ende gut. Zum Beispiel soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Digitalisierung.“

Kutschaty, der die NRW-SPD im kommenden Jahr als Spitzenkandidat in die Landtagswahl führen wird, sagte zudem, NRW benötige jetzt nicht nur schnell Klarheit darüber, wer Armin Laschet als Ministerpräsident nachfolge. Nötig sei auch „ein anderer Politikstil“ in NRW. „Man musste den Eindruck haben, dass NRW zuletzt nur eine Bühne für den Bundestagswahlkampf der Union war, während der Auseinandersetzung zwischen Armin Laschet und Markus Söder. Darunter haben die Menschen gelitten. Der Landtag ist nicht der CDU-Parteitag, sondern muss die Probleme der Bürger lösen“, so Kutschaty gegenüber der WAZ.

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