Osnabrück (ots) –

Waldbesitzer warnen: Nach Stürmen herrscht Lebensgefahr in Wäldern

Verbandspräsident Schirmbeck schätzt Schaden auf 1,5 Millionen Festmeter

Osnabrück. Nach den heftigen Unwettern rufen die deutschen Waldbesitzer die Öffentlichkeit auf, die Wälder in den nächsten Wochen zu meiden. Georg Schirmbeck, Vorsitzender des Deutschen Forstwirtschaftsrates, sagte der „Neuen Osnabrücker Zeitung“: „Ich kann nur dringend appellieren: ,Leute, bleibt den Wäldern fern.‘ Es herrscht gerade Lebensgefahr.“ Schirmbeck verwies darauf, dass die Waldbesitzer zunächst die Sturmschäden beseitigen müssten. Dies werde noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Insgesamt seien die Schäden nach Orkan „Zeynep“ und Sturmtief „Antonia“ aus Sicht der Waldbesitzer „sehr ärgerlich, aber keine totale Katastrophe wie nach dem Orkan ,Kyrill'“, so Schirmbeck. Die Bundesländer Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern seien nach den zurückliegenden Sturmtagen dieses Mal besonders betroffen. „Je weiter man derzeit in Richtung Küste kommt, desto größer werden die Schäden.“ Schirmbeck sprach in diesem Zusammenhang von 1,5 Millionen Festmetern, die zu Boden gegangen seien. „Das ist eine vorsichtige Schätzung. Klarheit werden wir erst in den nächsten Tagen bekommen.“

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