Bielefeld (ots) –

Düsseldorf. Der stellvertretende NRW-Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) schlägt ein Stufenmodell für konkrete Corona-Lockerungen vor. Am 16. Februar müsse die 2G-Regel im Handel, 2G+ in der Gastronomie und die Kontaktbeschränkung für Geimpfte im privaten Raum wegfallen, sagt Stamp dem Nachrichtenportal nw.de der in Bielefeld erscheinenden Tageszeitung „Neue Westfälische“. „Wenn wir zwei Wochen später weiter stabile Verhältnisse in Krankenhäusern haben, muss der nächste Schritt folgen, besonders für Kinder und Jugendliche, aber auch für körpernahe Dienstleistungen, Sport und Kultur, wo 2G wegfallen muss“, so der FDP-Chef in NRW. Wiederum 14 Tage später solle in einem dritten Schritt nur noch die FFP2-Maskenpflicht gelten und im letzten Schritt die 2- oder 3G-Regel nur noch für besonders sensible Bereiche wie Diskotheken notwendig sein. Die Zuschauerkapazität bei Großveranstaltungen solle gestuft werden, zunächst auf 25 Prozent, dann 50 Prozent und so weiter. „Unser Ziel sollte sein, dass die großen Einschränkungen in der zweiten Märzhälfte obsolet sind“, so Stamp. NRW solle dabei notfalls allein vorangehen. Ein bundesweit einheitliches Vorgehen könne man mit einem Egozentriker wie Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder ohnehin nicht verabreden, so Stamp. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass alle Bundesländer mitziehen, das war auch im Rückblick nie der Fall.“ Zwei, drei Tage nach den Ministerpräsidenten-Konferenzen habe jedes Land die Regeln umgesetzt, wie es mochte, kritisiert Stamp.

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