Stuttgart (ots) – Das derzeit Überraschendste an der zuletzt schwer gerupften Baden-Württemberg-CDU ist: Sie kann doch noch überraschen. Und das positiv. Frisch, vielversprechend, jünger und weiblicher – das hat sie in der Besetzung der ihr verbliebenen Spitzenämter in Landtag und Regierung bemerkenswert weitgehend eingelöst. Dafür steht die Idee, die gestandene Juristin Marion Gentges zur Justizministerin zu machen. In ihrer programmatischen Wirkung steht diese Entscheidung der Berufung der klugen Quereinsteigerin Nicole Hoffmeister-Kraut zur Wirtschaftsministerin vor fünf Jahren kaum nach. Dass Gentges auf dem Ministersessel den zehn Jahre älteren einstigen CDU-Spitzenkandidaten Guido Wolf ablöst, macht die Wachablösung bei den Christdemokraten glaubhaft. Dasselbe gilt für Manuel Hagels Wahl zum Fraktionschef. Oder die Besetzung des neuen Ministeriums für Planen und Wohnen mit Nicole Razavi, einer der wenigen frisch gestärkten CDU-Abgeordneten.

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