Stuttgart (ots) –

Kriege verlaufen nicht so, wie viele sich das vorstellen: schnell, immer siegreich für die favorisierte Seite. Das Gegenteil ist der Fall. Das wird uns überdeutlich in der Ukraine vor Augen geführt. Der russische Diktator Putin hat jetzt mit immensen Verlusten die Region Luhansk erobert. Aus dem Gefecht geht die Ukraine deshalb als Sieger hervor, weil sie 21.000 Soldaten und – vielleicht sogar noch wichtiger – mehrere hundert Panzer, Geschütze und Haubitzen vor den Eroberern rettet. Russland hingegen besorgt sich bei seinem hörigen Nachbarn Belarus Munition, weil es selbst nicht mehr ausreichend produzieren kann. Wenn es also aus strategischer Sicht Anzeichen für eine Niederlage gibt, dann sind diese derzeit für Russland zu sehen.

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