Stuttgart (ots) – Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Luchas Öffnungsplänen.

Während in Berlin die Weichen für das Infektionsschutzgesetz inklusive bundeseinheitlicher Notbremse gestellt werden, dringen unausgegorene Pläne des baden-württembergischen Sozialministers Manfred Lucha (Grüne) für Lockerungen an die Öffentlichkeit.

Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem die Zeichen eher wieder auf Schließungen stehen, an dem die Intensivmediziner lauter denn je in der Pandemie Alarm schlagen. Das ist mehr als fragwürdig. Nicht nur widersprechen die Landespläne teils der Bundesnotbremse, sie sind nicht einmal im Landeskabinett abgestimmt. Trotzdem vermitteln sie das Gefühl, dass Öffnungen schon in greifbarer Nähe wären. Damit ist der Frust programmiert. Das ist nicht nur „maximal unglücklich“, wie der Ministerpräsident rügte. Diesen Arbeitsnachweis des Ministers Lucha hätte es schlicht nicht gebraucht.

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