Berlin (ots) – Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu den drei Kanzlerkandidaten

Ob Annalena Baerbock, das neue grüne Gesicht, oder Armin Laschet und Olaf Scholz, die alten schwarzen und roten Hasen: Es täte unserer Demokratie gut, allen mit mehr Respekt zu begegnen. Wie anmaßend muss man sein, um den Söder-Bezwinger Laschet, der ein Bundesland mit fast 18 Millionen Bürgern mit Geschick führt, jede Fähigkeit abzusprechen, Kanzler zu werden? Scholz nicht ernstzunehmen, der als Bundesfinanzminister einen Haushalt von knapp 500 Milliarden Euro verantwortet? Oder Baerbock – wenngleich ohne Regierungserfahrung, aber parteiintern mit Souveränität und Durchsetzungsvermögen – in die politische Lehrmädchen-Ecke zu stellen?

Persönliche Niederlagen, persönliche Erfolge interessieren mehr als Programme. Aber es geht im Rennen um das Kanzleramt nicht um „Deutschland sucht den Superstar“. Es geht um Zukunftspläne, inhaltliche Berechenbarkeit, politische Stabilität und Zuverlässigkeit.

Pressekontakt:

Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Frank Schwaibold
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd@stn.zgs.de

Original-Content von: Stuttgarter Nachrichten übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal