Düsseldorf (ots) –

Die strafrechtlichen Ermittlungen gegen Mitglieder der Aldi-Nord-Familie stehen vor dem Abschluss. Im August 2020 hatte der Sohn des verstorbenen Konzernerben Berthold Albrecht zwei seiner Schwestern und den Familienanwalt wegen Untreue in Millionenhöhe angezeigt. Die Vorwürfe des Nicolay Albrecht, 31, betrafen Gewinnausschüttungen aus einer der drei milliardenschweren Familienstiftungen des Aldi-Nord-Konzerns, die sich die Beschuldigten demnach zu Unrecht genehmigt haben sollen. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ aus Justizkreisen erfuhr, will die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nach langwierigen Ermittlungen das Verfahren allein schon aus formaljuristischen Gründen gegen die Beschuldigten einstellen. Nach Ansicht der Strafverfolger sei kein Untreueschaden erkennbar, hieß es weiter. Da der Fall so heikel ist, wollte sich der Sprecher der Staatsanwaltschaft nicht zum aktuellen Sachstand äußern.

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