Berlin (ots) – Rund einem Viertel der Grundschulkinder fehlen die für die weiterführende Schule erforderlichen Kompetenzen in Mathematik. Zu diesem Ergebnis kommt das neue MINT Nachwuchsbarometer von Körber Stiftung und acatech. Ein dramatischer Befund, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Er kommentiert die Ergebnisse wie folgt:

„Von Erwachsenen höre ich oft: ‚In Mathematik war ich noch nie gut.‘ Diese erlernte Angst vor Mathe lässt sich sogar neurowissenschaftlich nachweisen. Dabei ist unser Alltag voll von Zahlen, Mustern und Formen – und es macht Spaß, sie zu entdecken und zu erforschen. Diesen Spaß an Mathematik müssen wir Kindern bereits im Kita-Alter vermitteln. Nur so legen wir wichtige Grundlagen für ihren weiteren Bildungsweg. Und das noch, ohne es Mathematik zu nennen, sondern indem wir die mathematischen Fragen der Kinder im Alltag aufgreifen und damit ihr natürliches Interesse und ihre Begeisterung fördern.

Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Qualifizierung des pädagogischen Personals in den Kitas. Das „Haus der kleinen Forscher“ trägt dazu schon seit vielen Jahren mit seinen Fortbildungen bei, nicht nur im Bereich Mathematik.“

Das MINT Nachwuchsbarometer wird von der Körber-Stiftung und acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften gemeinsam herausgegeben und vom IPN – Leibniz Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik erstellt. Der Bericht sammelt und kommentiert jedes Jahr die wichtigsten Zahlen, Daten und Fakten zur Nachwuchssituation im MINT-Bereich.

Pressekontakt:

Stiftung Haus der kleinen Forscher
Beatrice Strübing
Pressesprecherin

Rungestr. 18
10179 Berlin
Tel 030 23 59 40 -207
presse@haus-der-kleinen-forscher.de
www.haus-der-kleinen-forscher.de

Original-Content von: Stiftung Haus der kleinen Forscher übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal