Köln (ots) –

Bei den Parteipräferenzen gewinnt die Union im Vergleich zur Vorwoche nochmals einen Prozentpunkt hinzu und kommt nun auf 22 Prozent. Die Werte für die anderen Parteien bleiben unverändert. Die SPD bleibt bei 25 Prozent, die Grünen bei 17 Prozent, die FDP und AfD bei je 11 Prozent und die Linke kommt wie in der Vorwoche auf 6 Prozent. Die sonstigen kleineren Parteien (unter ihnen die Freien Wähler mit 3 Prozent) verlieren einen Prozentpunkt.

Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiter über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 %).

Bei diesen Zahlen handelt es sich um eine Projektion, bei der die Angaben der Briefwähler über die von ihnen gewählte Partei – wie vom Bundeswahlleiter gefordert – nicht berücksichtigt wurden.

Im durch die Überhang- und Ausgleichsmandate im Vergleich zu 2017 nochmals um 53 Abgeordnete größeren Bundestag (762 Abgeordnete) wäre die Union noch mit 185 Abgeordneten (61 weniger als 2017) vertreten, während die SPD mit 206 Abgeordneten im Bundestag vertreten wäre. Die Grünen wären mit 140, die FDP und die AfD mit jeweils 91 und die Linke mit 49 Abgeordneten im Bundestag vertreten.

Eine regierungsfähige Mehrheit (382 Sitze) hätten folgende Dreier-Koalitionen: Eine Koalition aus Union, Grünen und FDP (416 Mandate), eine Koalition aus Union, SPD und FDP (482 Mandate), eine Koalition aus SPD, Grünen und FDP (437 Mandate) und eine Koalition aus SPD, Grünen und Linke (395 Mandate). Eine Mehrheit hätte aber auch wieder ein Bündnis aus SPD und CDU/CSU (391 Mandate). Keine Mehrheit hätte eine rot-grüne Regierung (346 Mandate) oder ein Bündnis aus CDU/CSU und FDP (276 Mandate).

Kanzlerpräferenz: Armin Laschet gewinnt 3 Prozentpunkte

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnt Armin Laschet im Vergleich zur Vorwoche nochmals 3 Prozentpunkte hinzu. Annalena Baerbock legt einen Prozentpunkt zu, während Olaf Scholz einen Prozentpunkt verliert. Mit 29 Prozent liegt er in der Woche vor der Wahl noch 15 Prozentpunkte vor Armin Laschet mit 14 und 13 Prozentpunkte vor Annalena Baerbock mit 16 Prozent. 41 Prozent würden sich für keinen der drei Bewerber entscheiden.

Wäre Markus Söder Kanzlerkandidat der Union, würden sich 38 Prozent für ihn und 23 Prozent für Olaf Scholz und 15 Prozent für Annalena Baerbock entscheiden.

Politische Kompetenz: Union steigert sich um 3 Prozentpunkte

Bei der Einschätzung der politischen Kompetenz trauen 17 Prozent (drei Prozentpunkte mehr als in der Vorwoche) der Union zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig werden zu können. Den Grünen trauen 10 Prozent, der SPD 14 Prozent politische Kompetenz zu. Anderen Parteien trauen 13, keiner Partei 46 Prozent zu, mit den Problemen in Deutschland fertig werden zu können.

Die Meldungen sind mit der Quellenangabe RTL/ntv-Trendbarometer frei zur Veröffentlichung.

Die Daten zu Parteipräferenzen wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 14. bis 20. September 2021 erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: +/-2,5 Prozentpunkte.

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