Heidelberg (ots) – Es könnte ein „großer Sprung vorwärts“ für China werden: Während Europa und die USA noch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zu kämpfen haben, peilt das Reich der Mitte bereits wieder Wachstumsraten von mehr als sechs Prozent an. In der von Weltmachtambitionen geprägten Außenpolitik setzt Peking gleichzeitig seinen aggressiven Kurs fort, von dem sich nicht nur Taiwan bedroht fühlt. Die Chinesen wissen, dass sie trotz der Provokationen nicht viel zu befürchten haben – erst recht nicht aus Europa. Denn statt einer einheitlichen Strategie für den Umgang mit dem aufstrebenden Riesenreich gibt es auf dem alten Kontinent eine Kakophonie an Stimmen – unter denen meist jene am lautesten sind, die die guten Wirtschaftsbeziehungen nicht aufs Spiel setzen wollen. Es bleibt daher zu hoffen, dass es dem neuen US-Präsident Joe Biden gelingen wird, sowohl Europa als auch Staaten wie Indien, Japan oder Australien von einem gemeinsamen Vorgehen gegenüber China zu überzeugen.

Pressekontakt:

Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal