Hanstedt/Nindorf (ots) –

Sprengung Geldautomat Wildpark Lüneburger Heide

Am Samstag wurde durch den Sicherheitsdienst des Wildparks ein offensichtlich gesprengter Geldautomat im Eingangsbereich festgestellt.
Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der Automat um 02:24 Uhr gesprengt und eine bisher nicht bekannte Summe Bargeld aus diesem entwendet wurde. Durch die Wucht der Detonation wurde das Gebäude und der darin befindliche Souvenirshop erheblich beschädigt.
Unter Zuhilfenahme eines Statikers und des THW konnte das Gebäude wieder betreten werden.
Einem Besuch des Wildparks am Samstag stand trotz der umfangreichen Spurensuche und -sicherung sowie der Instandsetzung nichts im Wege.

Buchholz – Brandgeruch sorgte für Räumung des Famila und Media Marktes

Am Samstag sorgte Brandgeruch im Famila für eine vorsorgliche Räumung des Lebensmittelgeschäftes sowie des angrenzenden Media Marktes. Durch die FFW Buchholz konnte die Ursache, eine defekte Kühltruhe, schnell lokalisiert werden.
Die Märkte konnten danach wieder betreten werden. Eine Gefahr für die Kunden:innen bestand zu keiner Zeit.

Landkreis Harburg – Ruhestörungen

Von Samstag auf Sonntag kam es im gesamten Landkreis zu 37 erfassten Ruhestörungen. Ursache war größtenteils zu laute Musik.
Einige der Örtlichkeiten konnten aufgrund der Einsatzlage nicht oder nur sehr verspätet aufgesucht werden.

Seevetal/Bullenhausen – Verkehrsunfall

Am 25.06.2022 kam es gegen 11:50 Uhr zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem Fahrradfahrer. Der PKW-Fahrer wollte aus der Straße Lührsweg auf die Neue Deichstraße einfahren und übersah dabei den bevorrechtigten Radfahrer, so dass es zum Zusammenstoß kam und der Radfahrer stürzte. Dieser wurde dabei verletzt und durch einen Rettungswagen zur weiteren Behandlung einem Krankenhaus zugeführt.

A7 – Fahren unter Alkohol und Drogen + Fahren ohne Fahrerlaubnis

Am Freitagabend blieb ein mit drei männlichen Personen besetzter polnischer Transporter kurz vor der Anschlussstelle Garlstorf auf der A 7 in Fahrtrichtung Hamburg aufgrund Spritmangels liegen. Die drei Insassen entfernten sich fußläufig von ihrem Fahrzeug in verschiedene Richtungen. So konnten zwei im Bereich der Anschlussstelle und der dritte auf einem Parkplatz angetroffen werden. Keiner der drei wollte gefahren sein. Durch Zeugenaussagen und weitere Indizien konnte einer der drei als Fahrzeugführer identifiziert werden. Bei der Überprüfung der Person stellte sich heraus, dass diese unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und gegen ihn entsprechende Strafverfahren eingeleitet. Da keiner der drei über finanzielle Mittel für Sprit verfügte und das Fahrzeug verkehrsgefährdend auf der Autobahn stand, musste dieses sichergestellt und abgeschleppt werden.

A7 – Fehler beim Fahrstreifenwechsel

Am Freitagabend um kurz nach 22 Uhr kam es zwischen den Anschlussstellen Evendorf und Egestorf zu einem Verkehrsunfall mit Sach- und Personenschaden. Da bei einer Beteiligten zunächst von schweren Verletzungen ausgegangen werden musste, waren die umliegenden Feuerwehren sowie Rettungskräfte im Einsatz. Eine 62-jährige Fahrzeugführerin aus Hildesheim kollidierte beim Fahrstreifenwechsel mit dem Fahrzeug eines 25-Jährigen aus Hamburg. Das Fahrzeug der Verursacherin kam in Folge der Kollision nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Zum Glück trug sie nur leichte Verletzungen davon, dennoch musste sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Beide Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich etwa 20.000 Euro.

A7/A39/A1 – Alkoholisierter Radfahrer befährt Autobahn

Durch mehrere Verkehrsteilnehmer wurde am Sonntag, gegen 01:48 Uhr, ein Radfahrer im Maschener Kreuz gemeldet. Dieser war mit seinem Pedelec zunächst auf der A 7, dann auf der A 39 und schließlich auf der A 1 in Richtung Bremen unterwegs. Der 59-jährige Radfahrer konnte letztendlich zwischen dem Maschener Kreuz und der Anschlussstelle Hittfeld auf dem Standstreifen festgestellt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,41 Promille. Eine Blutprobe wurde genommen und ein Strafverfahren eingeleitet.

Tespe – Jugendlicher nahm sich das Auto seiner Eltern

Beamten der Autobahnpolizei Winsen, die Freitagnacht gegen 03.30 Uhr in Tespe in einem Wohngebiet im Einsatz waren, fiel ein PKW auf, der bei ihrem Anblick sofort stoppte, den Rückwärtsgang einlegte und davonfuhr. Er konnte kurze Zeit später in einer Grundstückseinfahrt angetroffen werden, in der der Fahrer vermutlich hoffte, nicht entdeckt zu werden. Die Beamten staunten nicht schlecht, als ein 16-jähriger Jugendlicher mit zwei seiner ebenfalls jugendlichen Freunde aus dem Pkw ausstieg. Die Jugendlichen hatten zuvor gefeiert und standen unter Alkoholeinfluss. Zu fortgeschrittener Stunde nahm sich der Fahrzeugführer die daheim liegenden Schlüssel und „lieh“ sich ohne das Wissen seines Vaters dessen Fahrzeug für eine nächtliche Spritztour. Ihn erwarten nun Verfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr und unbefugte Ingebrauchnahme. Die Jugendlichen mussten ihre Eltern anrufen und beichten, um dann schließlich von der Wache abgeholt zu werden.

Winsen/Luhe – Trunkenheit und Fahren ohne Fahrerlaubnis in einem entwendeten PKW

In der Königstraße wurde ein PKW ohne Kennzeichen mitgeteilt, welcher dem Zeugen zuvor entgegengekommen war. Bei der Kontrolle des Fahrzeugs stellte sich heraus, dass beide Insassen 17 Jahre alt und somit nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis sind. Weiterhin standen sie unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen und stehen im Verdacht, dass Fahrzeug entwendet zu haben. Beide wurden vorläufig festgenommen. Es wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.

Vermeintliche Anrufe durch Europol

Im Landkreis kam es die letzten Tage vermehrt zu Anrufen von angeblichen Europol-Mitarbeitern. Die angerufenen Personen werden durch falsche Behauptungen so unter Druck gesetzt, dass es vereinzelt zu Überweisungen auf ein „sicheres“ Konto bei Europol kam.
Die Polizei weist darauf hin, dass keine Polizeibehörde das Eigentum von Personen sichert. Im Zweifel legen Sie umgehend auf und rufen ihre örtliche Dienststelle an

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Quelle: Presseportal