Wiesbaden (ots) – 1. Auseinandersetzung in Nightliner-Bus der Linie N2
Wiesbaden, Luisenstraße,
Samstag, 13.03.2021, 00:36 Uhr

(schü)Zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern kam es in der Nacht von Freitag auf Samstag in einem Bus der Linie N2. Aus bisher nicht bekannten Gründen gerieten die beiden in dem Bus aneinander, was damit endete, dass einer der beiden eine blutende Nase davontrug. Während einer der Kontrahenten von einer Polizeistreife noch an der Bushaltestelle Luisenstraße/Wilhelmstraße angetroffen werden konnte, hatte sich der zweite bereits entfernt. Allerdings konnte auch dieser Mann im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen in der Innenstadt angetroffen und zunächst festgenommen werden.
Die beiden Männer zeigten sich der Polizei gegenüber höchst unkooperativ, bei einem der an der Auseinandersetzung Beteiligten wurden zudem noch eine geringe Menge an Betäubungsmitteln aufgefunden und sichergestellt. Die dementsprechenden Strafverfahren zur Körperverletzung und dem verbotenen Besitz der Betäubungsmittel sind eingeleitet.

2. 25-Jähriger in Mainz-Kastel zusammengeschlagen
Mainz-Kastel, Steinern Straße,
Freitag, 12.03.2021, 20:10 Uhr

(schü)Zwei junge Männer haben in den Abendstunden des Freitags einen 25-Jährigen aus Mainz zusammengeschlagen. Wie der Geschädigte angab, seien die beiden jungen Männer ihm gefolgt, als er zu Fuß in Kastel unterwegs war. Es sei ihm zunächst gelungen sich zu verstecken, die beiden Schläger hätten ihn dann aber doch entdeckt und mit Faustschlägen und, als er am Boden lag, auch noch mit Tritten eingedeckt.
Zur Untersuchung und Erstversorgung seiner Verletzungen wurde ein Rettungswagen hinzugezogen.
Die beiden Angreifer konnte der Verletzte beschreiben. Der erste Täter sei männlich und ca. 25 Jahre alt gewesen. Er habe schwarze Haare und sei mit einem roten Jogginganzug mit ebenfalls roter Kapuze bekleidet gewesen.
Der zweite Schläger sei ebenfalls männlich und ca. 25 Jahre alt gewesen. Er habe einen schwarzen Bart gehabt und habe dunkle Kleidung getragen.
Hinweise nimmt das 2. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2240 entgegen.

3. Vermeintliche Hilfeleistung zu Diebstahl genutzt
Wiesbaden, Friedrichstraße, Bushaltestelle Kirchgasse,
Mittwoch, 10.03.2021, 14:00 Uhr

(schü)Wie erst jetzt bekannt wurde, wurde ein 87-jähriger Wiesbadener bereits am vergangenen Mittwoch Opfer einer dreisten Diebin. Der Geschädigte befand sich an der Bushaltestelle Kirchgasse in der Friedrichstraße und wollte in einen Bus der ESWE-Verkehrsgesellschaft einsteigen, als ihn nach seinen Angaben plötzlich und unaufgefordert eine weibliche Person am linken Arm erfasst hätte, um ihm vermeintlich beim Einsteigen behilflich zu sein. Die Frau drängte sich hierbei auch unangenehm an den Geschädigten, fuhr jedoch selbst nicht mit dem Bus, sondern entfernte sich plötzlich in unbekannte Richtung.
Zuhause bemerkte der Mann, dass ihm seine Geldbörse aus der Manteltasche entwendet worden war. Nach Einschätzung des Geschädigten war die beschriebene Situation der einzige Moment, in dem die Tat begangen worden sein kann.
Die Frau habe schulterlange, braune Haare getragen und sei mit einem grünen bis dunkelgrünen Kurzmantel, sowie orangefarbener Leggins oder einer eng anliegenden Hose bekleidet gewesen.
Entwendet wurden mitsamt der Geldbörse 80,- Euro an Bargeld, sowie diverse Kundenkarten, so dass dem Geschädigten ein Schaden von etwa 100,- Euro entstand.
Hinweisgeber werden gebeten, sich an das 1. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 zu wenden.

4. EC-Karte entwendet und anschließend Geld abgehoben
Wiesbaden, Webergasse 9
Freitag, 12.03.2021, 14:39 Uhr

(mü) Einer 81 Jahren alten Frau aus Taunusstein wurde am Freitagnachmittag in einer Bankfiliale die EC-Karte entwendet, anschließend wurde damit mehrere Hundert Euro Bargeld abgehoben. Die Frau war gerade dabei an einem Geldautomaten Bargeld abzuheben. Als sie ihr Geld aus dem Automaten entnommen hatte, wurde sie von einem unbekannten Mann angesprochen. Dieser teilte der Frau mit, dass ihr ein Geldschein heruntergefallen sei. Sie blickte daraufhin nach unten und konnte dort tatsächlich einen Geldschein erblicken, den sie anschließend aufhob. Sie bedankte sich bei dem Mann und verließ die Bank. Später stellte sie das Fehlen ihrer EC-Karte fest und kehrte zur Bankfiliale zurück. Nach Rücksprache mit den Bankmitarbeitern und Auswertung der Videoaufnahmen, konnte man schließlich feststellen, dass es sich bei dem heruntergefallenen Geldschein um einen Trick gehandelt hatte. Das Aufheben des Geldscheins nutzte der Mann, um die EC-Karte aus dem Automaten zu entwenden. Vorher hatte er offensichtlich die Frau beim Eingeben der PIN beobachtet. Als die Frau die Bank verlassen hatte, wurde durch den Mann und zwei weiteren Begleitern am gleichen Automaten Geld vom Konto der Frau abgehoben. Die Täter konnte die Geschädigte wie folgt beschreiben: alle Personen 30-40 Jahre alt
1. Männlich, 170-180 cm groß, er trug eine dunkelblaue Daunenjacke, die an den Schultern grau abgesetzt war, eine blaue Jeanshose, weiße Freizeitschuhe (Sneaker), schwarzes Basecap und eine medizinische Mundnasenbedeckung
2. Männlich 170-180 cm groß, bekleidet mit schwarzer Jacke und Hose, schwarzen Sneakern mit weißen Applikationen, eine schwarze Basecap und einen schwarzen Schlauchschal
3. Weiblich, etwas kleiner als die Begleiter, diese trug eine lange schwarze Daunenjacke, blaue Jeans, weiße Sneaker, ein rotes Basecap und hatte eine schwarze Umhängetasche bei sich

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass man gerade an Geldautomaten darauf achtet, dass die Eingabe der PIN nicht beobachtet wird und man sich nicht ablenken lässt, um Trickdieben keine Chance zu geben.
Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich an das 1. Polizeirevier unter der Telefonnummer (0611) 345-2140 zu wenden.

5. Randalierer leistet bei der Festnahme Widerstand
Wiesbaden, Bahnhofsplatz 3 (Einkaufszentrum Lili)
Samstag, 13.03.2021, 18.33 Uhr

(jk) Ein 35- jähriger Wiesbadener hat am frühen Abend in einem Markt im Einkaufszentrum Lili bei der Festnahme durch die Polizei Widerstand geleistet. Alarmiert wurde die Polizei durch Angestellte des Ladens, nachdem der Mann sich zunächst widerrechtlich Zutritt zu dem Geschäft verschafft hatte, indem er sich nicht an Corona bedingte Regeln halten wollte. Er weigerte sich die Zutrittsbeschränkungen einzuhalten und sich vor dem Geschäft anzustellen, drängelte sich vor und betrat schließlich den Verkaufsraum, ohne einen vorgeschriebenen Korb für den Einkauf zu benutzen. Im Geschäft drohte er Angestellten, die auf sein Fehlverhalten hinwiesen, mit körperlicher Gewalt und randalierte. Bei Eintreffen der Polizei zeigte er sich verbal aggressiv und wehrte sich massiv gegen die Festnahme. Er musste schließlich mit Handfesseln fixiert werden. Bei der Durchsuchung des Randalierers wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel aufgefunden und sichergestellt. Den Wiesbadener erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands und Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz. Der Mann wurde auf das 1. Polizeirevier verbracht und nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen, nachdem er sich beruhigt hatte. Es wurde niemand verletzt.

6. Einbruch in Schule

Wiesbaden, Langenbeckstr. 6
Zw. Freitag 12.03.21, 19:00 Uhr und Samstag, 13.03.2021, 09:00 Uhr

(mü) Eine Wiesbadener Schule wurde in der Nacht von Freitag auf Samstag durch unbekannte Einbrecher heimgesucht. Die Täter verschafften sich über zwei gekippte Fenster im 2. OG Zugang zum Schulgebäude. Im gleichen Geschoß wurde die Türe zum Sekretariat auf bisher nicht bekannte Weise geöffnet. Im Sekretariat wurden mehrere Schränke aufgebrochen und durchwühlt. Es wurden Gegenstände im Wert von mehreren Hundert Euro entwendet.
Das 3. Polizeirevier hat in diesem Fall die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen und Hinweisgeber sich unter der Telefonnummer (0611) 345-2340 zu melden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Westhessen – PvD
Konrad-Adenauer-Ring 51
65187 Wiesbaden

Telefon: (0611) 345-0
E-Mail: pressestelle.ppwh@polizei.hessen.de

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Quelle: Presseportal