Wilhelmshaven/Bockhorn/Varel/Jever (ots) –


Im Laufe des gestrigen Tages erhielten einige Bürgerinnen und Bürger
in Bockhorn, Jever, Varel und Wilhelmshaven sogenannte
"Schockanrufe". Es handelte sich um Varianten des bekannten
"Ekel-Tricks" bzw. des "Falschen Polizeibeamten".

Die Grundgeschichte war immer gleich:

Ein Enkel oder Kind der angerufenen Personen, bei denen es sich
überwiegend um Seniorinnen und Senioren handelte, habe angeblich
einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht und benötige
nun finanzielle Hilfe.

Mal gaben sich die Täter selbst als vermeintliche Enkel oder Kinder
aus, die aufgrund der Notlage Geld benötigen würden, ein andermal
gaben sich die Täter als Polizeibeamte aus. Hier wurde die angerufene
Person aufgefordert, eine Geldsumme zu überweisen, um ihr Kind oder
ihren Enkel "freizukaufen".

In den meisten Fällen beendeten die zwischen 63 und 81 Jahre alten
Opfer das Gespräch, nachdem sich Ungereimtheiten auftaten; in einem
Fall scheiterten die Täter nur daran, dass der Senior kein Geld zur
Verfügung hatte.

Die Polizei leitete mehrere Verfahren wegen versuchten Betrugs ein.

Seien Sie skeptisch bei fremden Personen, egal, ob der Kontakt
telefonisch oder persönlich entsteht und rufen Sie im Zweifelsfall
die (echte) Polizei!

Bitte warnen Sie ihren älteren Angehörigen vor den Tricks der
Betrüger!

Die Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland bietet in diesem 
Zusammenhang außerdem kostenlose Beratungen an und beantwortet gerne 
Ihre Fragen:

Für den Bereich der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland stehen 
Ihnen als Ansprechpartnerin Katja Reents unter der Rufnummer 04421 
942108, für den Bereich Varel Eugen Schnettler 04451 923146 und für 
Jever Tanja Horst unter der Rufnummer 04461 9211181 zur Verfügung.



 

Rückfragen bitte an:

Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland
Pressestelle Wilhelmshaven
Telefon: 04421/942-104
und am Wochenende über 04421 / 942-215
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Quelle: Presseportal