Jever (ots) –


Am vergangenen Freitag vollstreckten Beamte der Polizei Jever im 
Rahmen der Bekämpfung der Betäubungskriminalität einen vom 
Amtsgericht Oldenburg erlassenen Durchsuchungsbeschluss im 
Stadtgebiet Jever.

Bei der Durchsuchung der Wohnung des 27-jährigen Tatverdächtigen 
stellten die Beamten geringe Mengen Betäubungsmittel und zugehörige 
Utensilien sicher. 

Neben diesen Gegenständen fanden die Ermittler jedoch auch die 
abgebildeten Munitionskisten der Bundeswehr vor. Es handelte sich 
dabei um fünf ca. 120 cm x 40 cm große und zwei kleinere Kisten.
Sämtliche Munitionskisten waren zum Zeitpunkt der Sicherstellung 
leer. Es liegen keiner Hinweise dahingehend vor, dass der 
Beschuldigte im Besitz der zu den Kisten gehörenden Munition gewesen 
sein könnte.

Da der Beschuldigte keine Angaben zur Herkunft der Kisten machte, 
kann nach derzeitigem Ermittlungsstand nicht ausgeschlossen werden, 
dass es sich um Diebesgut handelt.

Die großen Munitionskisten bestehen aus Holz und sind mit der 
Aufschrift "Abschussgerät und Patrone 60 mm (PZF3) DM 22" versehen. 
Auf den kleineren Munitionskisten befindet sich die Aufschrift 
"4A/Y22/S/10". Sie bestehen aus Metall.

Derartige Kisten werden u.a. auch von der Bundeswehr ausgesondert und
sind anschließend frei verkäuflich.

Zeugen, die Hinweise zur Herkunft der Munitionskisten geben können, 
werden gebeten, sich unter der Rufnummer 04461 92110 mit der Polizei 
Jever in Verbindung zu setzen. 

 

Rückfragen bitte an:

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Quelle: Presseportal