Wuppertal (ots) –

Am heutigen Donnerstag (27.01.2022) ist die Polizei weiterhin im Waldgebiet Osterholz im Einsatz (siehe bisherige Pressemeldungen vom 25.01.2022, 06:26 Uhr und 18:24 Uhr und 26.01.2022, 18:08 Uhr).

Im Laufe des Vormittags konnten heute alle übrigen Holzkonstruktionen und Baumhäuser geräumt und aus den Bäumen entfernt werden.

Die Polizei führte insgesamt 25 Personen aus den Bäumen, ohne dass es dabei zu Verletzungen gekommen ist.

Sechs Personen mussten auf Grund von Unterkühlung von Rettungskräften behandelt und teilweise zur weiteren Behandlung vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht werden.

Ein Teil der Personen befindet sich weiterhin im Polizeigewahrsam, da eine Identitätsfeststellung von diesen erschwert wurde und daher noch nicht möglich war. Über den weiteren Verbleib im Polizeigewahrsam entscheidet der zuständige Richter bzw. die zuständige Richterin am Amtsgericht.

„Mit der vollständigen Räumung konnte ein anspruchsvoller Teil des polizeilichen Gesamteinsatzes im Rodungsgebiet im Osterholz abgeschlossen werden. Unser vorrangiges Ziel war es, alle Personen sicher aus dem Bereich zu bringen. Ich bin froh und erleichtert, dass unseren Einsatzkräften dies gelungen ist“, erklärt die Polizeiführerin, Leitende Polizeidirektorin Irmgard Baumhus.

Während der Fortführung der Rodungsarbeiten und in der Nacht wird die Polizei den abgesperrten Waldbereich weiterhin sichern.

Die Rodung und die Einsatzmaßnahmen wurden von mehreren Versammlungen begleitet. An einer Mahnwache einer Bürgerinitiative im Waldgebiet Osterholz nahmen bis zu 30 Personen teil. Des Weiteren fand eine Mahnwache am Amtsgericht Wuppertal mit bis zu 15 Teilnehmern statt. Alle Versammlungen verliefen störungsfrei. (hm)

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Quelle: Presseportal