Landkreise Verden und Osterholz (ots) –

Ein wichtiger Bestandteil der Kampagne „K-Einbruch“ ist der „Tag des Einbruchschutzes“. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet dieser jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet – diesmal am 31. Oktober 2021. Nutzen Sie die dadurch gewonnene zusätzliche Stunde, um sich über Einbruchschutz zu informieren und die Sicherheitsempfehlungen der Polizei in Ihrem Alltag umzusetzen!
https://www.k-einbruch.de/

Einbruchschutzkampagne der Polizei Verden/Osterholz zum 31.10.2021:

Aus diesem Grund bietet die Polizeiinspektion Verden/Osterholz

am 31.10.2021

in der Zeit von 10.00 Uhr – 17.00 Uhr

eine individuelle Beratungsmöglichkeit zum Thema Einbruchschutz an.
KHK Joachim Kopietz wird, gemeinsam mit PHK`in Katja Brammer (Polizeikommissariat Achim) und PHK Detlev Frank (Polizeikommissariat Osterholz), Fragen zum Thema Einbruchschutz beantworten.
In den Räumen des

Zentralen Kriminaldienstes

Bgm.-Münchmeyer-Str. 4

27283 Verden

besteht dabei die Möglichkeit u.a. die technische Ausstellung (Einbruchschutz) der Polizeiinspektion Verden in Augenschein zu nehmen und sich anhand der vorhandenen Exponate die Vor- und Nachteile technischer Sicherungen erläutern zu lassen.
Über das Thema Smart Home, der Anschaffung mechanischer oder elektronischer, einbruchhemmender Technik, bis hin zu ihrer KfW-Förderung, sollen möglichst alle Fragen beantwortet werden.
Anmeldungen werden von PHK Frank unter 04791/307124 entgegengenommen (Wenn dieser nicht erreichbar ist werden die Anmeldungen von PHK`in Brammer unter 04202/996124 entgegengenommen.

Es wird um Beachtung der 3G-Regel (geimpft/genesen/getestet) gebeten. Eine (medizinische oder FFP2-) Maske ist mitzubringen.

Polizei gibt Tipps für Ihren individuellen Einbruchschutz

Am 18.10.2021 beginnen auch in Niedersachsen die Herbstferien und viele Eigenheime werden wieder über einen längeren Zeitpunkt leer stehen. Der Beauftragte für Kriminalprävention der Polizeiinspektion Verden/Osterholz, Kriminalhauptkommissar (KHK) Joachim Kopietz, möchte in diesem Zusammenhang die Bevölkerung sensibilisieren. Ein Einbruch in das Haus oder die Wohnung kann für viele Menschen ein einschneidendes Ereignis sein, welches im schlimmsten Fall auch Folgen für die weitere Lebensplanung haben kann. Vom Verlust unwiederbringlicher persönlicher Gegenstände bis hin zu anhaltenden Angstzuständen und natürlich ein damit einhergehendes verlorenes Sicherheitsgefühl können Opfer eines Einbruchdiebstahles betroffen sein.

Dabei kann der sogenannte „Wachsame Nachbar“, also eine aufmerksame Nachbarschaft, einen Täter schon in der Phase des Ausspähens vertreiben. Dazu gehört, dass die Nachbarn über die Urlaubsabwesenheit Kenntnis haben und so für Fremde im Wohngebiet sensibilisiert werden. Diese „Gute Nachbarschaft“ zeigt sich auch darin, dass Mülltonnen nach der Abfuhr nicht an der Straße stehen bleiben, sondern zurück auf das Grundstück gebracht werden oder der Brief-/Zeitungskasten geleert wird.

Das Haus sollte demnach möglichst keinen unbewohnten Eindruck machen. Die Polizei muss immer wieder feststellen, dass insbesondere erkennbar unbewohnte Wohnhäuser (Urlaub, leerstehend) Ziel von Einbrechern sind. Das ist der Tatsache geschuldet, dass Täter hier fast ohne Entdeckungsrisiko eindringen und „arbeiten“ können.

Die Möglichkeiten einer Anwesenheitssimulation sind heutzutage, unter anderem durch Smart Home Technik, größer denn je. Auch der „Wachsame Nachbar“ ist für potentielle Täter abschreckend und sorgt regelmäßig dafür, dass Wohngebiete von Einbrüchen verschont bleiben. Diese beiden Möglichkeiten der Einbruchschutzprävention sind praktikabel und nicht kostenintensiv.

Zudem empfiehlt die Polizei die Sicherung Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung durch den Einsatz technischer Mittel. Dies sollte grundsätzlich individuell geplant werden, also den jeweiligen Lebens- und Nachbarschaftsverhältnissen vor Ort entsprechen. In dem Zusammenhang bietet die Polizeiinspektion Verden/Osterholz seit mehreren Jahren erfolgreich eine sogenannte „Vor-Ort-Beratung“ an. Diesbezüglich dürfen Sie sich gerne an KHK Joachim Kopietz unter Tel. 04231/806108 wenden.

Mehr als 45 Prozent aller Einbrüche bleiben nicht zuletzt wegen verbesserter Sicherungsmaßnahmen im Versuchsstadium stecken; dieses hat sich über die Jahre auch in der kriminalpolizeilichen Statistik niedergeschlagen.

Die Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen empfehlen grundsätzlich zunächst den Einsatz mechanischer Sicherungstechnik; ergänzend kann der Einsatz von Überfall und Einbruchmeldeanlagen sinnvoll sein.
Weitere Tipps finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/einbruch/

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Polizeiinspektion Verden / Osterholz
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Imke Burhop
Telefon: 04231/806-104
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Quelle: Presseportal