A63, Wörrstadt (ots) – Ein stark überladener Kleintransporter sorgte am Donnerstagnachmittag auf der A63 bei Biebelnheim für besondere Probleme. Der 3,5Tonner aus Litauen durfte eigentlich nur 600 Kilogramm zuladen, hatte aber ganze 1.000 mehr an Bord. Da für die Umladung ein weiterer Transporter aus Litauen kommen sollte und der 51-jährige Fahrer dazu keine Nachweise über die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen vorlegen konnte, drohte ihm nun eine längere Standzeit auf einem Autobahnparkplatz. Geladen hatte der Mann aus Vilnius aber sensible medizinische Güter, die dauerhafte Kühlung benötigten und ausreichend Verpflegung hatte er auch nicht dabei.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung konnten die Beamten der Verkehrsdirektion in Wörrstadt eine ungewöhnliche Lösung anbieten. Die Stadtverwaltung öffnete den eigentlich wegen Corona geschlossenen Wohnmobilstellplatz mit dem benötigten Strom und die Polizei geleitete den überladenen Transporter dort hin. In dem benachbarten Verbrauchermarkt fand der Fahrer dann auch alles Notwendige, um den unfreiwilligen Aufenthalt überbrücken zu können.

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