Ulm (ots) – Nicht um den Schaden gekümmert haben sich zwei Unfallverursacher am Donnerstag in der Region:

Etwa 10.000 Euro Schaden entstanden dabei bei einem Unfall in Ulm, bei dem ein Sattelzug ein Wartehäuschen an einer Bushaltestelle aus dem Fundament riss: Ersten Erkenntnissen zufolge muss der Unfall zwischen 6 und 8 Uhr in der Hans-Lorenser-Straße passiert sein. Der Lenker eines Sattelzuges prallte mit seinem Fahrzeug gegen das Wartehäuschen und verschob es dadurch. Statt sich um den entstandenen Schaden zu kümmern flüchtete der Sattelzugfahrer. Die Ulmer Polizei (0731/188 0) hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 18 Uhr richtete ein Unbekannter in Donzdorf einen Sachschaden in Höhe von ungefähr 5.000 Euro an, um den er sich nicht kümmerte: Der Unfallverursacher prallte gegen einen VW. Der parkte auf dem Gelände einer Tankstelle in der Hauptstraße. Anschließend flüchtete er. Die Eislinger Polizei (07161/851 0) hat die Spuren gesichert und bekommt so erste Hinweise auf den Unfallverursacher.

Die Polizei mahnt: Unfallflucht ist kein Kavaliersdelikt, sondern eine Straftat. Wer einen Unfall verursacht, hat sich darum zu kümmern oder die Polizei zu verständigen. Sonst droht Geldstrafe oder Haftstrafe und der Führerscheinentzug. Wenn die Polizei zum Unfall kommt, ist meist nur ein geringes Bußgeld fällig.

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Quelle: Presseportal