Ulm (ots) –

Kurz vor 22 Uhr fuhr ein 39-Jähriger mit seinem Audi von Schelklingen in Richtung Ringingen. Von rechts sprang ein Reh auf die Straße. Es stieß mit dem Auto zusammen und erlitt tödliche Verletzungen. Diesen erlag es am Straßenrand. Die Polizei schätzt den Sachschaden am Audi auf etwa 3.000 Euro.

Im Bereich des Polizeipräsidiums Ulm registriert die Polizei im Schnitt täglich Unfälle mit Wildtieren. Die Polizei mahnt zu besonderer Aufmerksamkeit. Denn: Je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen im Auto. Bei Zusammenstößen mit schwerem Wild entstehen meist hohe Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen. Ein Beleg, dass hohe Kräfte bei den Unfällen wirken. Die Polizei rät, besonders bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Gerade auch auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Und den Sicherheitsabstand einhalten, falls der Vorausfahrende plötzlich bremsen muss. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Warnblinklicht einschalten. Verletzte oder verendete Wildtiere dürfen auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Die verletzten Tiere könnten in Panik geraten oder mit Krankheiten infiziert sein. Am besten ist, die Polizei zu verständigen. Die informiert den zuständigen Jagdpächter. Eine Wildunfallbescheinigung erhält der Autofahrer dann bei der Polizei. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

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