Ulm (ots) – Gegen 5.45 Uhr war ein 20-Jähriger auf der A8 in Richtung München unterwegs. Bei Dornstadt kam er mit seinem VW ins Schleudern. Der Wagen kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Betonmauer. Später schleudert der Pkw wieder auf die Fahrbahn zurück, wo er stehen blieb. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Er kam in ein Krankenhaus. Wie der Mann später der Polizei mitteilte, sei er einem Tier ausgewichen. Zwei nachfolgende Autos, ein Passat und ein Opel, fuhren gegen auf der Straße liegende Fahrzeugteile; der Opel streifte später den Golf. Diese beiden Autos waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Abschlepper bargen sie. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf rund 35.000 Euro. Die Autobahn musste für knapp zwei Stunden gesperrt werden.

Die Polizei mahnt: Rechnen Sie bei Dämmerung und Dunkelheit immer mit Wild auf der Straße. Gerade auch auf Straße, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Und den Sicherheitsabstand einhalten, falls der Vorausfahrende plötzlich bremsen muss. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Warnblinklicht einschalten. Denn je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen im Auto. Bei Zusammenstößen mit schwerem Rehwild entstehen meist hohe Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen. Ein Beleg, dass hohe Kräfte bei den Unfällen wirken.

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