Ulm (ots) – Die Polizei hatte in der Karlstraße eine Kontrollstelle eingerichtet. Zwischen 10 und 11.30 Uhr überprüften die Beamten, ob sich die Verkehrsteilnehmer an die Regeln hielten. Insgesamt stellten sie 20 Verstöße fest. 18 Autofahrer waren nicht angeschnallt, ein Autofahrer benutzte sein Mobiltelefon. Eine Autofahrerin war mit einem Kind unterwegs. Das war zwar angeschnallt, hatte jedoch keine vorgeschriebene Sitzerhöhung dabei. Auch sie muss nun mit einem Bußgeld rechnen.

„Sicherheitsgurte und richtige Kindersitze sind die Lebensretter Nr. 1“, sagt die Polizei und rät: „Sichern Sie Ihre kleinen Mitfahrer immer mit geeigneten Kindersitzen!“ Denn schon bei einem Aufprall mit Tempo 50 „wiegt“ jeder Insasse kurzzeitig das 30-fache seines Körpergewichts. Ein etwa 30 Kilogramm schweres Kind wird zum „Geschoss“ von bis zu 900 Kilogramm. Dass bedeutet: Ohne Kindersitz entspricht ein Aufprall mit 50 km/h einem Sturz aus dem 3. Stock auf Beton. Ein Aufprall mit 15 km/h kann für Kinder bereits tödlich sein. Im Übrigen haben Kinder ein siebenfach höheres Risiko tödlicher oder schwerster Unfallverletzungen. Die Polizei rät deshalb, Kinder richtig zu sichern. Wie das geht, darüber informiert die Polizei im Internet unter www.gib-acht-im-Verkehr.de.

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