Stade (ots) – In einem bereits seit Anfang 2020 beim Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion Stade laufenden Ermittlungsverfahren gegen eine mehrköpfige Gruppierung wegen bandenmäßigem Handel mit Drogen im großen Stil haben Beamte der Stader Polizei zusammen mit der Bereitschaftspolizei, Hundeführern und dem Mobilen Einsatzkommando (MEK) am gestrigen Abend in einer von langer Hand vorbereiteten Aktion zugeschlagen.

Der Bande wird vorgeworfen, seit mindestens 2019 mit Marihuana, Kokain und Amphetamin gehandelt zu haben. Der Verkauf erfolgte aus einer angemieteten Wohnung in Horneburg heraus.

Zeitgleich wurden am gestrigen Abend nach 20:30 h die vorliegenden Durchsuchungsbeschlüsse der Staatsanwaltschaft Stade vollstreckt und insgesamt acht Wohnungen in Horneburg, Stade, Jork, Düdenbüttel und Zeven durchsucht.

Bei der bis in die frühen Morgenstunden andauernden Aktion konnten die Ermittler Marihuana im 2-stelligen Kilobereich, eine nicht geringe Menge Kokain, mehrere tausend Euro Bargeld sowie ein mutmaßliches Tatfahrzeug sicherstellen.

Nach bisherigen ersten Schätzungen dürften die sichergestellten Drogen einen Straßenverkaufswert von über 300.000 Euro haben.

Fünf Beschuldigte im Alter zwischen 25 und 36 Jahren wurden vorläufig festgenommen und in den polizeilichen Gewahrsam eingeliefert.

Hier müssen sie sich heute erkennungsdienstlichen Maßnahmen und ersten Vernehmungen unterziehen. Anschließend wird seitens der Staatsanwaltschaft Stade geprüft, ob Anträge auf Untersuchungshaft beim Amtsgericht Stade gestellt werden können.

Foto in der digitalen Pressemappe der Polizeiinspektion Stade.

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