Lippetal (ots) – Ein 40-jähriger Autokäufer aus Marsberg darf sich nun wegen Urkundenfälschung, Verstoß gegen das Pflichtversicherungs-, Kraftfahrzeugsteuer-, Straßenverkehrsgesetz und die Zulassungsverordnung verantworten. Bei einem Autokauf am Mittwoch (17. März), gegen 21.30 Uhr, sollte der Autokäufer das Bargeld an den Verkäufer entrichten. Da er hierzu erst noch zu einer Bank fahren musste, entfernte er kurzerhand die Autokennzeichen von dem Wagen, mit dem er angereist war und befestigte sie an dem neuen Wagen. Auf dem Weg zur Bank blieb er jedoch auf dem Postweg mit dem neuen Gefährt liegen. Daraufhin bat er einen Zeugen um Hilfe. Dies kam dem Zeugen jedoch verdächtig vor, worauf er kurzerhand die Polizei informierte. Nachdem die Beamten am Einsatzort die Urkundenfälschung mit den ausgetauschten Kennzeichen aufgedeckt hatten, fielen ihnen unter anderem das unruhige Verhalten und die verengten Pupillen des 40-Jährigen auf. Als er dann auch noch einen freiwilligen Drogenvortest ablehnte und eine Spritze wegwarf, ordneten die Beamten eine Blutprobe an. Hierbei gab er auch den Drogenkonsum am Vortag zu. Die Weiterfahrt wurde ihm bis zur vollständigen Ausnüchterung untersagt. Die Autokennzeichen wurden wieder an den „richtigen“ Wagen angebracht und die Autoschlüssel gingen zurück an den Autoverkäufer, bis dieser das Geld für seinen Wagen erhält. (reh)

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