Kreis Soest (ots) – Die „falschen“ Microsoft-Mitarbeiter sind nach wie vor noch am Werke. Dies musste am Dienstag (13. April) ein Mann aus Warstein erfahren, der von einem angeblichen Mitarbeiter der Firma Microsoft angerufen wurde. Dieser erklärte ihm sehr überzeugend, dass sein PC mit Viren verseucht sei und er ihn nun helfen wollte. Durch die Installation eines Programms sollte er ihm den Zugriff auf seinen Rechner ermöglichen. Dies ließ der Warsteiner auch zu. Während des Telefonates kamen dem Angerufenen doch noch Zweifel auf, worauf er dann feststellte, dass bereits ein vierstelliger Betrag von seinem Konto abgebucht wurde. Hierauf angesprochen versicherte der „falsche“ Microsoft-Mitarbeiter seinem Opfer, dass er das Geld innerhalb der nächsten Stunde wiederbekommen würde. Die hinzugezogene Polizei riet dem Angerufenen sofort das Gespräch mit dem falschen Mitarbeiter zu beenden und seinen Computer vom Netz zu trennen. Anschließend wurden die Konten des Betroffenen gesperrt. Ob das Geld noch zurücküberwiesen werden kann, wird sich noch herausstellen müssen. Die Polizei rät:
– Mitarbeiter einer Computerfirma rufen nur bei einem konkret erteilten Auftrag an. Eine Ferndiagnose ohne Auftrag, bei der ein Virenbefall bekannt wird, gibt es nicht.
– Beenden Sie umgehend das Gespräch.
– Kommen Sie den Aufforderungen des Anrufers nicht nach.
– Geben Sie keine Daten preis. (reh)

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Quelle: Presseportal