Kreis Soest (ots) – Ungefähr ein halbes Jahr lang hatte eine Frau aus dem Kreis Soest „elektronischen“ Kontakt zu einem angeblichen US-Soldaten. Sie lernte „William Smith“ digital in einem Sozialen Netzwerk kennen. Der Kontakt lief später auch über den Messenger Dienst WhatsApp. Der angebliche Soldat tischte seinem Opfer immer wieder neue Geschichten auf. Es ging um unvermeidliche Reisen oder Zollgebühren. Zwischenzeitlich war er sogar angeblich im Krankenhaus und benötigte dringend Geld um notwendige Operationen bezahlen zu können. Sein Opfer überwies mehrfach Summen im vierstelligen Bereich. Insgesamt kam eine hohe fünfstellige Summe zusammen. Nachdem sich „William Smith“ nun nicht mehr meldete ging die Frau zur Polizei und erzählte ihre Geschichte. Auch hier zeigt sich, dass Betrüger perfide Geschichten erfinden um an das Geld ihrer Opfer zu gelangen. Spätestens wenn von Fremden nach persönlichen oder finanziellen Hintergründen gefragt wird, sollte eine Internetbekanntschaft beendet werden. Am Telefon oder im Netz lässt es sich auch für Betrüger leichter lügen. Aus Opferschutzgründen wird hier weder das Alter noch den Wohnort des Opfers genannte.(lü)

Rückfragenvermerk für Medienvertreter:

Kreispolizeibehörde Soest
Pressestelle Polizei Soest
Telefon: 02921 – 9100 5300
E-Mail: pressestelle.soest@polizei.nrw.de
http://www.polizei.nrw.de/soest

Original-Content von: Kreispolizeibehörde Soest übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal