Saarbrücken (ots) – Saarbrücken. Immer am ersten Ferienwochenende kontrollieren Police National und Gendarmerie Nationale in Frankreich den Ferienreiseverkehr. Erneut stehen in diesem Jahr Reisemobile und Wohnwagen im Fokus der Kontrollen, die vor allem der Verkehrssicherheit dienen sollen. Gemeinsam mit der Bundespolizei unterstützte die saarländische Polizei diese Aktion mit eigenen Kontrollen am Grenzübergang „Goldene Bremm“ in Saarbrücken.

Innenminister Klaus Bouillon, der gemeinsam mit Landespolizeipräsident Norbert Rupp und Landespolizeivizepräsidentin Natalie Grandjean die Kontrollstelle am Grenzübergang besuchte, betonte, dass die gemeinsamen Kontrollen der Behörden in der Großregion der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer dienen. „Neben der technischen Überprüfung der Fahrzeuge und der Ladungssicherung steht auch das Wohl und die Verkehrstüchtigkeit der Fahrerinnen und Fahrer, die oft stundenlang hinter dem Steuer sitzen, um an ihr Urlaubsziel zu kommen, im Fokus. Wir alle wollen, dass die Urlauberinnen und Urlauber entspannt unterwegs sind und sicher ankommen,“ so der Innenminister.

Rund 70 Einsatzkräfte der Verkehrspolizei, der operativen Einheit und der Bereitschaftspolizei des Landespolizeipräsidiums hatten am heutigen Samstag (10.07.2021) dazu eine Kontrollstelle auf der Bundesautobahn A 6, am Grenzübergang „Goldene Bremm“, eingerichtet und überprüften den nach Frankreich ausreisenden Verkehr. Unterstützt wurden sie dabei durch Kräfte der Bundespolizeiinspektion Saarbrücken. Die Polizeiinspektion Saarbrücken-Stadt entsandte zusätzlich drei Verbindungsbeamt*innen nach Frankreich. An der „Goldenen Bremm“ kamen auch deutsch-französische Kontrollteams zum Einsatz. Gemeinsame Motorradstreifen der saarländischen Verkehrspolizei und der Gendarmerie ergänzten die Kontrollaktion.

Landespolizeipräsident Norbert Rupp stellte fest, dass gemeinsame Kontrollen in der Großregion mittlerweile gelebter Polizeialltag sind: „Die jährliche Kontrollaktion der französischen Polizei zu Beginn der Sommerferien ist eine gute Sache, die wir gerne unterstützen. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Polizeibehörden hat sich in vielen Bereichen etabliert, verläuft seit Jahren reibungslos und trägt so zur Sicherheit aller Menschen in der Großregion bei, nicht nur im Verkehrsbereich.“
Zur Information:

Auch im letzten Jahr hat der Verkauf von Wohnmobilen und Wohnwagen stark zugenommen. Die immer besser ausgestatteten Fahrzeuge erreichen bereits ohne Zuladung fast das zulässige Gesamtgewicht. Beim Start in den Urlaub sind die vollgepackten Fahrzeuge dann oft überladen. Aus diesem Grund waren das Verwiegen der Fahrzeuge und die Sensibilisierung der Fahrer*innen für die von einer Überladung ausgehenden Gefahren Schwerpunkte der heutigen Aktion.

Die Besonderheit des Konzepts „Civil été“ besteht in der Kombination aus präventiven und repressiven Aspekten. Geringen Verstößen treten die Einsatzkräfte bewusst tolerant entgegen. So soll eine Sensibilisierung durch Präventionsgespräche und -angebote erfolgen.

Im letzten Jahr beteiligte sich die saarländische Polizei am 1. August gemeinsam mit der Polizeiautobahnstation Kaiserslautern an der Aktion „Civil été“. Die Kontrollen fanden unter der Federführung der Polizei Rheinland-Pfalz auf der Bundesautobahn A 6, in Höhe der Tank- und Rastanlage Waldmohr, statt.

Gemeinsame Kontrollen der Behörden in der Großregion sind das Ergebnis der Absprachen einer grenzüberschreitenden Kooperation zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Großregion (Lothringen, Grand-Est, Wallonie, Fédération Wallonie-Bruxelles und Ostbelgiens, Großherzogtums Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Saarland).

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Quelle: Presseportal