Kiel (ots) – Die Landespolizei Schleswig-Holstein hat in der vergangenen Woche einen besonderen Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit auf die Überwachung der zulässigen Höchstgeschwindigkeiten gelegt.

Dabei wurden im Laufe der Woche insgesamt 70.641 Tempoverstöße festgestellt. „Die Zahl der Geschwindigkeitsverstöße hat sich damit, im Vergleich zur Kontrollwoche im April dieses Jahres, fast verdoppelt. Das ist ein bitteres Ergebnis und eine traurige Entwicklung, die Sorge bereitet“ sagt der Pressesprecher des Landespolizeiamtes, Marcel Schmidt. „Die Landespolizei sieht sich dadurch in ihrer Schwerpunktsetzung nachdrücklich bestätigt.“

Die hohe Zahl der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße ist offensichtlich auch auf den Einsatz des Geschwindigkeitsmessanhängers durch die Polizeidirektion Neumünster zurückzuführen. Das unterstreicht den hohen Einsatzwert dieses Gerätes. Das Ziel der Kontrollmaßnahmen der Landespolizei ist es, nicht angepasste bzw. überhöhte Geschwindigkeit zu bekämpfen und das Geschwindigkeitsniveau insgesamt zu senken. Nicht angepasste und überhöhte Geschwindigkeit ist bei schweren Verkehrsunfällen eine der Hauptunfallursachen. Darüber hinaus spielt die Geschwindigkeit eine entscheidende Rolle bei der Schwere der Unfälle, die andere Ursachen haben.

Die Kontrollen erfolgten über die ganze Woche verteilt ohne einen konzentrierten Kontrolltag. Die Polizeidirektionen hatten im Rahmen der Verfügbarkeit die Kontrolltätigkeiten mit den Überwachungsanlagen verstärkt.

Im vergangenen Jahr starben auf den Straßen Schleswig-Holsteins insgesamt 107 Menschen, fast 14.000 sind verletzt worden. Die Landespolizei Schleswig-Holstein setzt daher zur Senkung der Unfallzahlen und Reduzierung der Unfallfolgen auf fortlaufende Überwachungs- und Aufklärungsarbeit, um Risiken und Folgen des Fehlverhaltens im Straßenverkehr deutlich zu machen und repressiv gegen Verstöße vorzugehen.

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Marcel Schmidt – Pressesprecher –
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Schleswig-Holstein
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