Stuttgart-Stadtgebiet (ots) –

In der kommenden Woche beginnt für die Erstklässler mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt. Die Abc-Schützen fangen nun an, sich selbstständig im Straßenverkehr zu bewegen und werden dabei mit den Gefahren des Straßenverkehrs konfrontiert. Daher gilt es, das richtige Verhalten zu kennen und intensiv zu trainieren.
Das Polizeipräsidium Stuttgart, die Stadt Stuttgart sowie der ADAC haben gemeinsam am Freitag, 10. September 2021, an der Luginslandschule in Untertürkheim einen Verkehrssicherheitstag durchgeführt, für den Polizeipräsident Franz Lutz dieses Jahr die Schirmherrschaft innehat.
Die Sicherheit von Kindern und Jugendlichen im Straßenverkehr, insbesondere das Schulwegtraining als Teil der Mobilitätserziehung, ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der polizeilichen Arbeit.
Im Jahr 2020 verunglückten in Stuttgart acht Kinder und Jugendliche auf dem Weg von oder zur Schule, was einen Rückgang von neun Verletzten zum Vorjahr bedeutet. Diese Zahl ist jedoch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie zu betrachten.

Mit dem Verkehrssicherheitstag am Freitag ist auch der Startschuss für die landesweite Aktion „Sicherer Schulweg 2021“ gefallen. Diese ist Teil der Verkehrssicherheitsaktion „Gib Acht im Verkehr“ des Landes Baden-Württemberg.
Obwohl wegen der Pandemie im letzten Jahr der Verkehrssicherheitstag ausfallen musste, konnte das Schulwegtraining in Stuttgart durchgeführt werden.

Auch in den kommenden Wochen werden die Beamtinnen und Beamten der Verkehrsprävention wieder alle Schulanfänger der Stuttgarter Grundschulen besuchen und mit ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr im Rahmen eines Schulwegtrainings üben.

Zusätzliche Gefahrensituationen entstehen auch immer noch durch das Problemfeld „Eltern-Taxi“ während der Bring- und Holzeiten. Hier kommt es regelmäßig zu Gefährdungen der Kinder durch Falschparken und Wendemanöver.
Die Polizeireviere und die Verkehrspolizeidirektion werden in den ersten Wochen nach Schulbeginn schwerpunktmäßig die empfohlenen Schulwege, insbesondere die Fußgängerüberwege sowie die Geh- und Radwege überwachen. Zudem werden bei den Kontrollen die „Eltern-Taxis“ miteinbezogen.

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