Reutlingen (ots) – Landkreise Reutlingen, Esslingen, Tübingen und Zollernalbkreis: Warnung vor Anlagebetrügern

Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen im Internet ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen. Aus dem gesamten Zuständigkeitsbereich registriert das Polizeipräsidium Reutlingen immer wieder Anzeigen zu Fällen des Geldanlagebetrugs. Wie bereits vereinzelt berichtet, waren die jeweiligen Opfer auf der Suche nach Geldanlagemöglichkeiten auf professionell wirkende und scheinbar von Prominenten beworbene Internetseiten gestoßen oder hatten E-Mails oder Anrufe mit entsprechender Werbung erhalten und anschließend Geld investiert. Erst als die Anleger schließlich die Auszahlung ihres Kapitals und der versprochenen Gewinne verlangten und sich dies immer wieder verzögerte, bemerkten die Opfer den Betrug und erstatteten Anzeige. So wurde zum Beispiel ein Anleger aus dem Landkreis Esslingen seit Mitte 2020 um insgesamt über 250.000 Euro betrogen, bevor er nun vor Kurzem Anzeige erstattete.

Die Masche der Kriminellen beginnt damit, dass angebliche Anlageberater scheinbar lukrative Anlageangebote unterbreiten und schnelle Gewinne z.B. mit finanziellen Differenzkontrakten (Contracts for Difference) oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe versprechen. Oder es werden – wie im aktuellen Fall – Gewinne durch den Tausch von Aktienpaketen in Aussicht gestellt. Nach einer ersten Investition gaukeln die kriminellen Betreiber der Seiten ihren Opfern Gewinne vor und bringen sie so zu weiteren Einlagen. Tatsächlich werden die eingezahlten Gelder nie angelegt. Das Angebot, die Internetseite und das für das Opfer vermeintlich angelegte Kundenkonto sind nur ein Fake. Dazu verwenden die Täter oft missbräuchlich leicht abgewandelte Namen von anderen, tatsächlich existenten Firmen.

Oft ziehen sich die Betrügereien über Monate hin, bis der Anleger schließlich die Auszahlung seines Guthabens verlangt. Dann fordern die Kriminellen oft noch eine vermeintliche Gebühr oder drohen mit dem Verlust der ohnehin bereits verlorenen Gelder, der nur durch eine neue Investition abgewendet werden könne. Anschließend brechen sie den Kontakt ab, die Internetseiten sind nicht mehr erreichbar und die Opfer verlieren hohe Geldbeträge.

Die Kriminalpolizei rät:

   - Holen Sie vor einer Geldanlage, insbesondere, wenn sie online 
     erfolgt, unbedingt Informationen ein und ziehen Sie im Zweifel 
     einen Fachmann zu Rate. 
   - Durch eine Recherche mit dem Namen des fraglichen Anbieters im 
     Internet und einer Ergänzung der Stichworte "Betrug" oder 
     "Erfahrung" können erste hilfreiche Hinweise zu dessen 
     Seriosität gewonnen werden. 

Generell wird potenziellen Geldanlegern geraten:

   - Vertrauen Sie Ihr Geld ausschließlich seriösen Anbietern an. 
     Lassen Sie sich aussagekräftige Referenzen zeigen. 
   - Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen 
     und zum Vertragsabschluss drängen. 
   - Lesen Sie die AGBs des Anbieters genau durch und fragen Sie bei 
     Unklarheiten gezielt nach. 
   - Holen Sie Vergleichsangebote anderer Anbieter ein. 
   - Lassen Sie sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden. Der 
     Aussicht auf einen hohen Gewinn (Rendite) steht immer ein hohes 
     Risiko, bis hin zum Totalverlust, gegenüber. 
   - Lassen Sie sich auch von Produkt-Zertifizierungen nicht 
     vorschnell zu einer Anlage verleiten. Sie dienen vor allem der 
     Werbung und bieten weder Gewähr für die Seriosität des Anbieters
     noch für risikolose Kapitalanlagen. 
   - Achten Sie auf den Firmensitz. Unseriöse Anbieter von 
     Anlageprodukten wählen ihren Geschäftssitz gerne im Ausland, vor
     allem in den bekannten Steueroasen in Übersee. 
   - Weitere Tipps der Polizei finden Sie auf der Internetseite 
  https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/ und auf
     der Homepage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
     unter https://www.bafin.de (rn) 

Engstingen (RT): Scheiben an Wohnmobil eingeschlagen

Ein erheblicher Schaden in Höhe von etwa 4.000 Euro ist an einem im Gewerbepark Haid abgestellten Wohnmobil in den vergangenen Tagen angerichtet worden. In der Zeit von Dienstag, 15 Uhr, bis Freitag, 8.30 Uhr, schlug ein bislang unbekannter Täter mit einem Stein rundherum mehrere Scheiben an dem in der Erwin-Rommel-Straße auf einem Schotterplatz stehenden Fahrzeug ein. Der Polizeiposten Alb hat die Ermittlungen aufgenommen. (ms)

Neckartailfingen (ES): BMW aufgebrochen (Zeugenaufruf)

Gleich drei Autos der Marke BMW sind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag in der Ziegelhaldenstraße und im Drosselweg aufgebrochen worden. Zwischen 21.30 Uhr und 7.50 Uhr schlugen Unbekannte an einem im Drosselweg geparkten 4er BMW die Seitenscheibe ein und bauten das Idrive-System aus dem Wagen aus. In der Ziegelhaldenstraße verschafften sie sich auf die gleiche Art und Weise Zugang zu einem 2er BMW. Hier bauten sie neben dem Idrive-System auch das Lenkrad aus. Nur wenige Meter weiter schlugen sie an einem geparkten 5er BMW eine Seitenscheibe ein, wobei sie möglicherweise gestört wurden und ohne Beute flüchteten. Der entstandene Sachschaden wird auf knapp 11.000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei Esslingen hat mit Unterstützung von Spurensicherungsspezialisten die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die im genannten Zeitraum verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Nürtingen zu melden. Telefon 07022/9224-0. (cw)

Balingen / Rosenfeld (ZAK): Geldautomat gesprengt / Einbruch auf Sportgelände (Zeugenaufruf)

Nachtrag zu den Pressemeldungen vom 27.05.2021/11.55 Uhr und 28.05.2021/11.41 Uhr

Nach der Sprengung eines Geldautomaten in einer Balinger Bank in der Nacht zum Donnerstag und einem Einbruch auf dem Sportgelände Auf dem Bochinger in Rosenfeld sucht die Kriminalpolizei nochmals weitere Zeugen. Nach derzeitigen Erkenntnissen kann nicht ausgeschlossen werden, dass beide Taten in einem Zusammenhang stehen. Die Täter in der Bank dürften mit einem dunklen BMW, eventuell mit Rottweiler Zulassung (RW-), unterwegs gewesen sein. Es besteht der Verdacht, dass dieser und möglicherweise ein weiteres Fahrzeug im Tatzeitraum oder auch vorher auf dem Sportgelände untergestellt gewesen sein könnten. Wie bereits berichtet, waren dort in der Nacht zum Donnerstag zwei Garagen aufgebrochen worden. Wem im Umfeld der Bank oder im Bereich des Sportgeländes ein dunkler BMW, ein anderes Fahrzeug oder sonst etwas Verdächtiges aufgefallen ist, wird gebeten, sich an das Polizeirevier Balingen, Telefon 07433/364-0 zu wenden. (cw)

Rückfragen bitte an:

Michael Schaal (ms), 07121/942-1104

Christian Wörner (cw), 07121/942-1102

Ramona Noller (rn), 07121/942-1103

Polizeipräsidium Reutlingen

Telefon: Mo. – Fr./7:00 bis 17:00 Uhr: 07121/942-1111
außerhalb dieser Zeiten: 07121/942-2224
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Quelle: Presseportal