Hürth, Kerpen (ots) –

In zwei Fällen haben Polizeibeamte am Sonntag (5. Juni) Blutproben wegen des Fahrens unter Einfluss von Alkohol, Drogen und Medikamenten angeordnet und die Weiterfahrt untersagt.

Gegen 21.15 Uhr fiel Beamten während einer Verkehrsunfallaufnahme in Hürth der Fahrer (46) eines VW Golfs auf. Der 46-Jährige fuhr auf der Krankenhausstraße an der Unfallstelle in Richtung Bachstraße vorbei. Der vordere linke Reifen seines Autos war platt, so dass seine Felge ein lautes Geräusch bei der Vorbeifahrt erzeugte. Eine Beamtin folgte dem Mann im Streifenwagen und hielt ihn auf der Ritterstraße an. Bei der Kontrolle bemerkte die Polizistin nicht nur stark gerötete Bindehäute, sondern auch, dass der Mann verwaschen sprach. Beim Aussteigen zeigte er enorme Gleichgewichtsstörungen. Ein freiwilliger Atemalkoholvortest ergab ein Ergebnis von rund 1,5 Promille und ein Drogenvortest ein positives Ergebnis auf Kokain und Morphin. Die Polizistin ordnete eine Blutprobe an, die ein Arzt entnahm. Seinen Führerschein stellte die Beamtin sicher und untersagte ihm die Weiterfahrt.

Ein weiterer Fall ereignete sich in der Nacht zu Sonntag gegen 1 Uhr in Kerpen. Ein Zeuge (39) fuhr in seinem Auto hinter einer jungen Frau auf der Fontänestraße. Die 26-Jährige sei nach Angaben des Zeugen nicht nur in Schlangenlinien, sondern auch immer wieder in den Gegenverkehr oder fast in den Straßengraben gefahren. Auf der Frechener Straße habe die junge Frau dann mit ihrem Auto angehalten und sei in ihrem Ford sitzen geblieben. Beamte fanden die Fahrerin schlafend in ihrem Fiesta vor. Eigenen Angaben zufolge hatte die 26-Jährige Morphin eingenommen, das ihr verordnet worden war. Ein freiwilliger Drogenvortest ließ ebenfalls auf die Einnahme schließen. Auch hier entnahm ein Arzt auf Anordnung der Beamten eine Blutprobe.

In beiden Fällen hat das Verkehrskommissariat die Ermittlungen aufgenommen. (akl)

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