Rhein-Erft-Kreis (ots) – Am Sonntag (21. März) sind ein rumänischer LKW-Fahrer (29) und sein Kollege gegen 17.30 Uhr von zwei falschen Polizisten an der Wendelinusstraße ausgeraubt worden. Nachdem die Täter den Mercedes-Sprinter bereits auf der Bundesautobahn 1 Richtung Koblenz verfolgt hatten, lotsten die Insassen des grauen Alfa-Romeos den Lastwagen von der Autobahn auf die L103 in Gleuel und brachten ihn zum Anhalten.

Ein Täter sei dann auf den Kleinlaster zugekommen und habe die Übergabe von Bargeld sowie Ausweisdokumenten zur angeblichen Echtheitsüberprüfung gefordert. Sein Komplize sei währenddessen im Auto geblieben. Der 29-Jährige händigte dem Betrüger Geldscheine in Euro sowie in rumänischen Leu aus.

Als dem Geschädigten die Situation seltsam vorkam, stieg er aus und ging zum Fahrzeug der Täter. Der Beifahrer, der mit dem Bargeld in das Auto gestiegen war, bedrohte den LKW-Fahrer mit einer schwarzen Pistole und zwang ihn zu seinem Lastwagen zurückzukehren. Die Täter fuhren dabei, laut Angaben der Opfer, mit ihrem grauen Alfa-Romeo an dem Sprinter vorbei und dann in Richtung A1 davon. Ob es sich bei der Pistole um eine echte Schusswaffe handelte, ist bislang unklar.

Einer der Täter soll 20 bis 25 Jahre alt, ungefähr 180 Zentimeter groß und von sportlicher Statur gewesen sein. Er soll kurze schwarze Haare gehabt haben und mit einer schwarzen Jacke sowie einer weißen Atemschutzmaske bekleidet gewesen sein. Neben Deutsch habe der Täter auch in englischer Sprache gesprochen.

Zeugen, die Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten das Kriminalkommissariat 22 unter der Rufnummer 02233-52-0 zu kontaktieren.

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