Rhein-Erft-Kreis (ots) – Ein alkoholisierter Autofahrer (43) verlor die Kontrolle über seinen Wagen. Ein Zeuge informierte die Polizei, die bei dem Fahrer einen Atemalkoholwert von 1,76 Promille feststellte.

Der Zeuge (21) hörte Dienstagnacht (19. Januar) gegen 22:30 Uhr einen lauten Knall auf dem Ahornweg. Er schaute aus dem Fenster und sah einen Wagen, der offenbar frontal gegen den Eingangsbereich eines Spielplatzes gefahren ist und nun rangierte. Der Zeuge lief zur Unfallstelle, informierte die Polizei und wartete zusammen mit dem unverletzten Fahrer (43) auf das Eintreffen der Beamten. Als der 43-Jährige aus seinem Wagen ausstieg, konnte er sich kaum auf den Beinen halten und seine Kleidung war durchnässt. Ein Atemalkoholvortest brachte zum Vorschein, warum der Mann lallte und torkelte: Das Testergebnis lag bei 1,76 Promille.

Nach Begutachtung des Schadensbildes hat sich der Verkehrsunfall vermutlich wie folgt zugetragen: Der Fahrer verlor auf dem Ahornweg aus Richtung Kastanienallee die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet nach links von der Fahrbahn ab. Dort stieß der Wagen frontal gegen den Stabgitterzaun und das Drängelgitter des Spielplatzes. Dabei verkeilte sich der Wagen und verhinderte so die Weiterfahrt. Während der Mann zur Blutprobenentnahme mit in eine Polizeidienststelle musste, zog ein Abschleppwagen sein Auto aus der Zaunanlage. Der 43-Jährige muss sich nicht nur in einem Strafverfahren wegen einer Trunkenheitsfahrt verantworten, sondern auch die zivilrechtlichen Ansprüche der Stadt für den Schaden am Spielplatz begleichen. Der Gesamtsachschaden lag ersten Schätzungen zufolge bei etwa 10.000 Euro. Seinen Führerschein stellten die Beamten sicher. (bm)

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