Rheinisch-Bergischer Kreis (ots) – Es passiert mindestens einmal im Jahr, häufig nach den Sommerferien, die I-Dötzchen sind eingeschult und die ganz Kleinen gehen zum ersten Mal in die Kita.

Und kurze Zeit danach tauchen sie auf: Verdächtige Pkw oder Lieferwagen, aus denen die Kinder vermeintlich angesprochen oder angelockt werden.

Die Beobachtungen rund um diese „Kinderansprecher“ verbreiten sich rasant über Social-Media Kanäle und WhatsApp Gruppen. Oftmals gewinnt der Sachverhalt – umso öfter er geteilt wird – an Dramatik und Gefährlichkeit; die Polizei wird in solchen Fällen meist erst sehr spät informiert, sodass Eltern wie Kinder verständlicherweise zunächst sehr verängstigt und verunsichert reagieren.

Für solche Fälle hat das Kommissariat für Kriminalprävention informative Handouts entwickelt, die wichtige Handlungsempfehlungen für Eltern beinhalten. Im Kern geht es darum, nicht ungeprüft vermeintliche „Warnmeldungen“ über Social-Media weiterzuverbreiten, sondern besser frühzeitig die Schulleitung zu informieren und die Polizei einzuschalten. Die Polizei nimmt jeden Hinweis ernst und geht jedem Hinweis nach – eine frühzeitige Einbindung der Polizei trägt zu einer wesentlich schnelleren Aufklärung des Sachverhaltes bei! (mw)

Das Handout steht auf unserer Internetseite zum Download zur Verfügung:https://rheinisch-bergischer-kreis.polizei.nrw/sites/default/files/2021-08/Ansprechen%20von%20Kindern_ElternII.pdf

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