Kaiserslautern (ots) –

Eine Kombination aus überhöhter Geschwindigkeit und Alkoholeinfluss dürfte die Hauptursache eines Unfalls am Donnerstagnachmittag in der Berliner Straße gewesen sein. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.

Nach den bisherigen Ermittlungen war der 29-jährige Unfallfahrer mit seinem Auto in Richtung Stadtmitte unterwegs, als er gegen 16.45 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Pkw kam nach links von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Straßenbegrenzung sowie eine Laterne und wurde zurück auf die Fahrbahn geschleudert. Dort blieb der Peugeot entgegen seiner Fahrtrichtung total beschädigt stehen.

Sowohl der Fahrer als auch seine beiden Mitfahrer zogen sich Verletzungen zu. Während der 29-Jährige eine Behandlung vor Ort allerdings ablehnte, wurden seine 22 und 24 Jahre alten Mitfahrer ins Krankenhaus gebracht. Der 22-Jährige wurde stationär aufgenommen.

Für die Aufnahme des Unfalls wurde ein Teil der Berliner Straße für rund zwei Stunden voll gesperrt. Der einsetzende Feierabendverkehr musste umgeleitet werden. Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug musste die Fahrbahn gereinigt werden, bevor sie wieder für den Verkehr freigegeben werden konnte.

Bei der Unfallaufnahme stießen die Polizeibeamten auf drei Aspekte, die zum Unfall beigetragen haben dürften: Der Tacho des Peugeot war bei dem Unfall bei einer Geschwindigkeit von etwas mehr als 100 km/h stehen geblieben; demnach wurde der Pkw vermutlich mit überhöhter Geschwindigkeit geführt.
Darüber hinaus roch der Fahrer nach Alkohol – ein Atemtest bescheinigte ihm einen Pegel von 1,0 Promille.
Und nachdem der 29-Jährige vor Ort angegeben hatte, dass er seinen Führerschein nicht dabei habe, ergab eine spätere Überprüfung auf der Dienststelle, dass der Mann gar nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. In den polizeilichen Systemen ist eine Sperre eingetragen. Auf den 29-Jährigen kommen nun diverse Anzeigen und Konsequenzen zu. |cri

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