Kaiserslautern (ots) – Das Jugendschutzgesetz stand im Mittelpunkt einer Kontrolle, die Polizeibeamte aus dem Haus des Jugendrechts am Freitagabend in der Innenstadt durchgeführt haben. Insbesondere der Bereich zwischen der Mall, dem Rathaus und der Fachhochschule wurde von den Einsatzkräften ins Visier genommen.
Bedingt durch die hochsommerlichen Temperaturen bis in den späten Abend, war der gesamte Bereich stark frequentiert. Insgesamt wurden 42 Personen überprüft und davon 19 anlassbezogen durchsucht.
Zu beanstanden gab es in dieser Zeit einen Hausfriedensbruch, zwei Körperverletzungen, drei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, einen Wildpinkler sowie rauchende Jugendliche.

Wegen Drogen-Verstößen ermittelt die Polizei gegen einen 19- und einen 20-Jährigen, die beide bei ihrer Kontrolle jeweils eine Tüte mit Marihuana aushändigten; ebenso gegen einen 16-Jährigen, der dabei erwischt wurde, als er sich gerade einen Joint „bastelte“.
Beim Anblick der Polizisten versuchte der Jugendliche zu flüchten und unterwegs den Joint sowie einen Beutel mit einer grünen Substanz wegzuwerfen, er konnte jedoch festgehalten und die Sachen sichergestellt werden.

Darüber hinaus wurden zwei 16-Jährige kontrolliert, die beide Zigaretten bei sich hatten – was sie in ihrem Alter nicht haben dürften. Beide waren damit einverstanden, dass die Kippen sichergestellt und vernichtet werden.

Zu einer Körperverletzung kam es gegen 22 Uhr in der Fruchthallstraße. Ein Sicherheitsmitarbeiter eines Supermarktes sprach die Einsatzkräfte an, weil es kurz zuvor im Vorraum des Marktes Streitigkeiten mit drei Personen gegeben hatte. Eine dieser Personen habe ihm im Verlauf der Auseinandersetzung mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend sei das Trio geflüchtet.
Anhand der Täterbeschreibung konnte der Tatverdächtige wenig später in der Nähe gestellt werden. Es handelte sich um einen 17-jährigen Jugendlichen. Die weiteren Ermittlungen laufen.

Eine weitere Körperverletzung soll es gegen 23 Uhr im Bereich Rittersberg gegeben haben. Hier fiel den Einsatzkräften ein junger Mann auf, der in aggressiver Weise herumpöbelte. Bei der anschließenden Kontrolle verhielt sich der 20-Jährige sehr unkooperativ. Nachdem er zunächst seine Personalien nicht nennen wollte und auch seinen Ausweis erst nach mehrfacher Aufforderung widerwillig herausrückte, gab der Mann an, von einem Unbekannten geschlagen worden zu sein. Zu näheren Angaben war er aber nicht bereit.

Dem 20-Jährigen wurde ein Platzverweis erteilt, dem er auch erst nach mehrmaliger Aufforderung nachkam. Allerdings wurde er später in der Salzstraße erneut angetroffen. Er trollte sich erst, nachdem ihm wiederholt die Gewahrsamnahme angedroht wurde. Wegen des Verstoßes gegen die polizeiliche Anordnung wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Eine Anzeige handelte sich auch ein 24-Jähriger ein, der beim „Wildpinkeln“ erwischt wurde. Die Einsatzkräfte beobachteten den Mann, als er in der Spittelstraße an einer Kirche gegen eine Mauer, ein Metalltor und in den Zugangsbereich zum Innenhof urinierte. Er wurde angesprochen, die Personalien notiert und die weiteren Maßnahmen veranlasst. |cri

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