Kaiserslautern (ots) –

Mitarbeiter des „Haus des Jugendrechts“ haben am Montag in der Innenstadt Jugendschutz-Kontrollen durchgeführt. Während einer Streife kontrollierten die Beamten unter anderem gegen 11.15 Uhr in der Kanalstraße drei Jugendliche, die sich auf einem Spielplatz aufhielten. Bei einem 14 Jahre alten Mädchen fanden sie einen sogenannten Crusher, an dem noch Reste von Marihuana hafteten. Darauf angesprochen, gab die Jugendliche an, der Crusher gehöre „einem Freund“. Dessen Namen wollte sie aber nicht nennen.

Bei ihrer 15-jährigen Freundin stellten die Polizisten ein Tütchen mit einer grünen Substanz sicher. Vermutlich handelt es sich um Haschisch.

Darüber hinaus wurde während der Kontrolle des Trios eine geringe Menge einer festen, braunen Substanz im Sand des Spielplatzes festgestellt. Auch hierbei handelte es sich mutmaßlich um Haschisch. Es ergab sich der Verdacht, dass dieses ebenfalls dem 15-jährigen Mädchen gehört.

Der Crusher sowie das Rauschgift wurden sichergestellt und die jeweiligen Erziehungsberechtigten verständigt, um ihre Sprösslinge abzuholen. Die weiteren Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz laufen.

Auf dem Willy-Brandt-Platz fiel der Streife wenig später ein Jugendlicher ins Auge. Auch er wurde überprüft, und auch er hatte Drogen bei sich: zwei kleine Portionen Marihuana und Haschisch. Der 14-Jährige musste die beiden in Silberpapier eingewickelten Päckchen abgeben und muss mit einer Anzeige rechnen. Seine Eltern wurden ebenfalls in Kenntnis gesetzt. |cri

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