Schweich (ots) – Kriminalitätsanalyse 2020

Polizeiautobahnstation Schweich
Die Auswertung der bei der PAST Schweich in 2020 abschließend bearbeiteten Straftaten ergab, dass die Gesamtzahl der in der polizeilichen Kriminalstatistik zu erfassenden Delikte erwartungsgemäß aufgrund der Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr um 58 Strafanzeigen von 261 auf 203 Fälle und damit um 22,2 % gefallen ist.
Die Aufklärungsquote (AQ) stieg dagegen stark um 14,3 % von 51,7% auf nunmehr 67% an.
Mit weitem Abstand wurden, wie in den Vorjahren auch mit 82 Fällen Nötigungsdelikte im Straßenverkehr zur Anzeige gebracht, wobei in
79,4 % der Fälle ein Tatverdächtiger namentlich ermittelt werden konnte. Somit konnten 4 von 5 Strafanzeigen in diesem Deliktsfeld aufgeklärt werden.
Annähernd halbiert hat sich die Zahl der Tankbetrügereien von 53 Fällen in 2019 auf 27 Fälle in 2020 zum Nachteil der Autobahnraststätten. Hier stieg die Aufklärungsquote um 48,1% auf nunmehr 55,6%. Dies liegt u.a. an verbesserter Ermittlungsansätzen dank neuer Videotechnik der Autobahnraststätten.
Nennenswerte Rückgänge wie in den Vorjahren gab es erneut bei den Diebstählen an/aus Kfz, bei denen es sich nur noch in 6 Fällen um Dieseldiebstahl aus LKW handelte. Hier sank die Zahl von 19 auf 13 Fälle.
Leicht rückläufig war die Anzahl der Rauschgiftdelikte, die von 18 auf 16 Fälle fiel. Beleidigungsanzeigen waren mit einem Rückgang von 18 auf 12 verzeichnet.
Erneut angestiegen von 18 auf 20 Fälle sind die Verfahren wegen Urkundenfälschung bei einer gleichzeitig erhöhten AQ um 7% auf nunmehr 90%. Hier wurde die unzulässige Verwendung von amtlichen Kennzeichen an fremden Fahrzeugen festgestellt, aber auch etliche Dokumentenfälschungen konnten erkannt werden.
Neben den vorgenannten Delikten aus der polizeilichen Kriminalstatistik wurden in 2020 außerdem folgende Verkehrsstraftaten registriert:
96 Fälle Fahren ohne Fahrerlaubnis( +26 im Vergleich zu 2019)
13 Fälle Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz( -17)
11 Fälle Straßenverkehrsgefährdung nach § 315 c StGB( -11)
20 Fälle Führen eines Fzgs unter Alkohol-/Drogeneinfluss( +-0)
Hinzu kamen 2 Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr.

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Quelle: Presseportal