Trier (ots) –

Für den heutigen Samstagnachmittag hatten drei verschiedene Gruppierungen jeweils Demonstrationen und Kundgebungen in der Trierer Innenstadt angemeldet.

Im Vorfeld zu den Veranstaltungen hatten die Versammlungsbehörde der Stadt in gewohnt enger Zusammenarbeit mit der Polizei sogenannte Kooperationsgespräche mit den jeweils Anmeldenden durchgeführt, um allen Interessengruppen ihr Recht auf Meinungs- und Demonstrationsfreiheit zu ermöglichen, jedoch auch dem Gesundheitsschutz Rechnung zu tragen.

Im Ergebnis wurden aufgrund der hohen Inzidenzen in der Stadt lediglich stationäre Kundgebungen unter den Auflagen zugelassen. Unter anderem wurde den Teilnehmenden auferlegt, ausreichenden Abstand zu wahren und Mund-Nasen-Masken zu tragen.

Die Kundgebung von Kritiker*innen der Coronamaßnahmen fand ab 14 Uhr auf dem Viehmarktplatz statt und erreichte in der Spitze eine Teilnehmerzahl von ca. 250 Personen.

In unmittelbarer Nähe hierzu fanden sich etwa 35 Demonstrierende ein, die sich gegen die Kundgebung der Kritiker*innen wandten.

Ab 15 Uhr demonstrierte eine Gruppe von Umweltaktivist*innen und Umweltschützer*innen gegen den geplanten „Moselaufstieg“ und für mehr Umweltschutz.
Drei kurze Zwischenfälle ergaben sich auf der Anreise von Teilnehmenden an dieser Demonstration. In der Saarstraße, der Hans-Böckler-Allee und in Trier-Nord musste die Polizei drei Teilnehmende anhalten, die mit selbstgebauten Holzgestellen, die auf die Ausmaße von PKW abstellen sollten, auf den Fahrbahnen in Richtung Innenstadt gingen. Hierdurch wurde der reguläre Straßenverkehr kurzzeitig beeinträchtigt. Aus Gründen der Verkehrssicherheit stellte die Polizei zwei der Gestelle sicher. Das Dritte durfte der Träger verkehrsgerecht zum Domfreihof transportieren, wo es in der Kundgebung zum Einsatz kam.

Alle Kundgebungen verliefen störungsfrei, die Teilnehmenden hielten sich überwiegend an die Vereinbarungen aus den Kooperationsgesprächen. Die Polizei erteilte einen Platzverweis und nahm zwei Strafanzeigen wegen Beleidigungen entgegen.

Gegen 17 Uhr waren die drei Veranstaltungen ohne besondere Vorkommnisse beendet.

„Die Teilnehmenden aller Kundgebungen haben sich größtenteils diszipliniert verhalten und ihre Rechte gewaltfrei artikuliert. Lediglich Teilnehmende der Versammlung der Corona-Maßnahmen-Kritiker mussten mehrfach auf die Einhaltung der Auflagen hingewiesen werden. Mit unserem Einsatzkonzept, das wir eng mit den Verantwortlichen der Stadt abgestimmt haben, konnten wir den Demonstrierenden und dem Gesundheitsschutz gerecht werden,“ sagt der Einsatzleiter der Polizei, Polizeioberrat Sebastian Schick.

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