Trier (ots) – Im Monat Juli steht bei der Polizei in Rheinland-Pfalz die Motorradsicherheit im Fokus. Am kommenden Samstag, 17. Juli, müssen Biker im Bereich Eifel mit einer Kontrollstelle rechnen. Dabei geht es um die Verkehrssicherheit beim Motorradfahren. Wenngleich die Zahl der im Straßenverkehr getöteten und schwerverletzten Menschen im vergangenen Jahr erneut gesunken ist, verunglücken noch immer zu viele beim Motorradfahren. Der Anteil der tödlich verunglückten Motorradfahrenden an allen im Straßenverkehr Getöteten betrug in Rheinland-Pfalz 2020 rund 25 Prozent. Aktuell ereigneten sich in diesem Jahr im Bereich des Polizeipräsidiums Trier bereits 220 Unfälle unter Beteiligung von Motorradfahrern.

Gerade beim Motorradfahren ist das Risiko, zu verunfallen und sich schwer zu verletzten um ein Vielfaches höher, als bei anderen Verkehrsarten. Gründe hierfür sind unter anderem, dass Motorradfahrenden im Falle eines Aufpralls die Schutzzone fehlt. Der Polizei ist es wichtig, dass jeder sicher wieder zu Hause ankommen. Der Appell richtet sich dabei an alle Verkehrsteilnehmenden, vorsichtig und in gegenseitiger Rücksichtnahme am Straßenverkehr teilzunehmen. Das bedeutet auch: Jeder hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet, unvermeidbar behindert oder beispielsweise durch Lärm belästigt wird. Denn was für den einen Fahrspaß mit dem Motorrad bedeutet, kann für andere zu laut sein und als Beeinträchtigungen in der Lebensqualität empfunden werden.

Ziel der Kontrolle am Samstag ist es, in erster Linie in Richtung eines verkehrssicheren Verhaltens zu sensibilisieren. Begleitet wird die Aktion daher mit Fahr- und Verhaltenstipps rund ums sichere Motorradfahren, die die Polizei in Gesprächen vor Ort transportiert. Wer sich allerdings nicht an die Regeln hält, muss mit entsprechenden Sanktionen rechnen. Ein Augenmerk legt die Polizei in diesem Zusammenhang auch auf Maschinen, die zu laut sind.

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