Ludwigshafen (ots) – Am Donnerstagvormittag (15.07.2021) erhielt eine 94-Jährige aus Ludwigshafen einen verdächtigen Anruf. Ihre im Ausland lebende Tochter habe angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht und befinde sich in Haft. Für die Freilassung solle die Seniorin eine Kaution in Höhe von 25.000 Euro hinterlegen.
Als die Seniorin das Geld auf der Bank abheben wollte, schöpfte ein Bankmitarbeiter Verdacht und informierte die Polizei. Hierdurch konnte der Schaden von der 94-Järhigen abgewendet werden.

Beachten Sie die Tipps Ihrer Polizei, um sich vor Betrug am Telefon zu schützen:

   -Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer am Telefon nicht selber
mit Namen melden. Raten Sie nicht, wer anruft, sondern fordern Sie 
Anrufer grundsätzlich dazu auf, ihren Namen selbst zu nennen. 
   -Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als 
Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht erkennen. 
Erfragen Sie beim Anrufer Dinge, die nur der richtige 
Verwandte/Bekannte wissen kann. 
   -Geben Sie keine Details zu Ihren familiären und finanziellen 
Verhältnissen preis. 
   -Lassen Sie sich nicht drängen und unter Druck setzen. Nehmen Sie 
sich Zeit, um die Angaben des Anrufers zu überprüfen. Rufen Sie die 
jeweilige Person unter der Ihnen lange bekannten Nummer an und lassen
Sie sich den Sachverhalt bestätigen. 
   -Wenn ein Anrufer Geld oder andere Wertsachen von Ihnen fordert: 
Besprechen Sie dies mit Familienangehörigen oder anderen Ihnen 
nahestehende Personen. 
   -Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen wie Schmuck an 
unbekannte Personen. 
   -Kommt Ihnen ein Anruf verdächtig vor, informieren Sie 
unverzüglich die Polizei unter der Nummer 110. 
   -Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (aus Herta 
Schmidt wird beispielsweise H. Schmidt). So können die Täter Sie gar 
nicht mehr ausfindig machen. Zum Ändern eines Telefonbucheintrags 
wenden Sie sich an die Telekom. 

Auf der Internet-Seite www.polizei-beratung.de finden Sie umfangreiche Informationen zu diesem Thema

Sind Sie bereits Opfer Betrugs geworden, zeigen Sie die Tat unbedingt bei der Polizei an. Ihre zuständige Polizeidienststelle finden Sie über unsere Dienststellensuche https://www.polizei.rlp.de/de/dienststellensuche/. Oder erstatten Sie direkt online eine Anzeige bei der Onlinewache https://www.polizei.rlp.de/de/onlinewache/

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Rheinpfalz
Ghislaine Wymar
Telefon: 0621-963-1500
E-Mail: pprheinpfalz.presse@polizei.rlp.de
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